Porträt

Dortmund – Ein Zuhause für Jung und Alt

Foto: Simon Vilk

Die frühesten Dokumente über Juden in der einstigen Hanse- und Reichsstadt Dortmund stammen aus dem Mittelalter. Heute hat die Großgemeinde im Ruhrgebiet rund 3.000 Mitglieder.

Mit Kindergarten, Tagesschule, Sonntagsschule, Jugendzentrum, Frauenverein und Seniorentreff kann sie ihnen eine gute jüdische Infrastruktur bieten. Darüber hinaus hat sie in den vergangenen Jahren eigene Tanzgruppen aufgebaut sowie einen Chor. TUS Makkabi Dortmund bietet vielfältige Sportangebote für Jung und Alt.

Regelmäßig finden kulturelle Veranstaltungen statt, und zu den Feiertagen gibt es traditionelle Angebote für alle Altersgruppen.

In der Sozialabteilung finden vor allem die zahlreich aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zugewanderten Mitglieder Rat und Unterstützung. Die Gemeinde verfügt über zwei Bibliotheken (religiös und weltlich). Eine regelmäßig erscheinende eigene Gemeindezeitung informiert zweisprachig (deutsch und russisch) über aktuelle Termine und Veranstaltungen.

Seit 2016 betreut Baruch Babaev als orthodoxer Rabbiner die Gemeinde.

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

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Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

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Memoiren

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2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

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Drei Jahrzehnte jüdisches Leben: Mit einem Straßenfest möchte eine jüdische Gemeinde in Berlin nicht nur die eigene Geschichte feiern. Es soll auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden

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Am 21. Juni 2021 begann die jüdische Militärseelsorge bei der Bundeswehr. Militärbundesrabbiner Zsolt Balla zieht nach fünf Jahren eine positive Zwischenbilanz

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Magdeburg

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Nach dem antisemitischen Anschlag vom 9. Oktober 2019 in Halle (Saale) hat Sachsen-Anhalt 2020 ein Landesprogramm für jüdisches Leben beschlossen, um die jüdische Gemeinschaft zu fördern und zu schützen

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Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde zeichnet Jugendengagement mit Beni-Bloch-Preis aus

»Wir ehren unser langjähriges Vorstandsmitglied Benjamin Bloch sel.A. und erinnern damit an seinen Einsatz für die jüdische Gemeinschaft«, sagt der Vorstandvorsitzende der Gemeinde, Benjamin Graumann

 01.06.2026

Fest

Magdeburger Synagogen-Gemeinde hat neue Torarolle eingeweiht

Mit dem Fest der Toravollendung konnte die neue Torarolle der Magdeburger Synagogen-Gemeinde eingeweiht werden. Traditionell wurden die 5 Bücher Mose von einem Sofer genannten Schreiber in Israel angefertigt

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