Porträt

Dortmund – Ein Zuhause für Jung und Alt

Die frühesten Dokumente über Juden in der einstigen Hanse- und Reichsstadt Dortmund stammen aus dem Mittelalter. Heute hat die Großgemeinde im Ruhrgebiet rund 3.000 Mitglieder.

Mit Kindergarten, Tagesschule, Sonntagsschule, Jugendzentrum, Frauenverein und Seniorentreff kann sie ihnen eine gute jüdische Infrastruktur bieten. Darüber hinaus hat sie in den vergangenen Jahren eigene Tanzgruppen aufgebaut sowie einen Chor. TUS Makkabi Dortmund bietet vielfältige Sportangebote für Jung und Alt.

Regelmäßig finden kulturelle Veranstaltungen statt, und zu den Feiertagen gibt es traditionelle Angebote für alle Altersgruppen.

In der Sozialabteilung finden vor allem die zahlreich aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zugewanderten Mitglieder Rat und Unterstützung. Die Gemeinde verfügt über zwei Bibliotheken (religiös und weltlich). Eine regelmäßig erscheinende eigene Gemeindezeitung informiert zweisprachig (deutsch und russisch) über aktuelle Termine und Veranstaltungen.

Seit 2016 betreut Baruch Babaev als orthodoxer Rabbiner die Gemeinde.

Ausstellung

Neue Heimat

»¿¡Angekommen!?« widmet sich zugewanderten jüdischen Künstlern

von Gerhard Haase-Hindenberg  14.11.2019

Dresden

Gedenken an Pogromnacht

Nora Goldenbogen appelliert, Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten mahnend wachzuhalten

 10.11.2019

Konstanz

Neue Synagoge eingeweiht

Zentralratsvizepräsident Lehrer: »Zeichen für jüdische Zukunft«

 10.11.2019

Porträt der Woche

»Ich bin der Letzte«

Max Schwab ist Gemeindeältester in Halle und erlebte die Pogromnacht 1938

von Tobias Kühn  10.11.2019

Saarbrücken

Gegen alle Widerstände

Jahrelang kämpfte die Gemeinde für ein angemessenes Schoa-Mahnmal

von Lisa Huth  10.11.2019

Halle

Jüdische Gemeinde wünscht sich Ruhe

Vorsitzender Max Privorozki: »Können kein normales Gemeindeleben mehr führen«

 09.11.2019