Düsseldorf

Die Makkabäer sind los!

Der Ball rollte schon, bevor die Eröffnungsfeier begonnen hatte. Am Donnerstagabend wurden im Düsseldorfer Sportpark Niederheid die Makkabi Deutschland Games eröffnet.

650 Sportler kämpfen bis Sonntag in verschiedenen Disziplinen um die Medaillen. Der ehemalige Kunstturner Eberhard Gienger, der vor kurzem seinen 70. Geburtstag feierte, heute CDU-Bundestagsabgeordneter, eröffnete das Fußballturnier mit einem  Fallschirmsprung auf das Spielfeld. Den Anstoß übernahm dann Leverkusens Managerlegende Reiner Calmund.

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STOLZ Besonders stolz ist man bei Makkabi Deutschland, dem einzigen jüdischen Sportbund des Landes, darauf, mit der Auftaktfeier das größte jüdische Event der letzten Jahre in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet zu haben. Dabei zogen die Athleten wie bei den Olympischen Spielen feierlich in das Stadion ein.

»Das Zusammenspiel von sportlichen Wettkämpfen und kulturellem Austausch machen die Makkabi Deutschland Games zu einem ganz besonderen Event, das ein starkes Zeichen gegen Hass und Hetze und für Vielfalt und Zusammenhalt für unsere gesamte Gesellschaft ist«, sagte Makkabi-Präsident Alon Meyer am Rande der Eröffnungsfeier.

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Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, erklärte: »Die Makkabi Games Deutschland stehen für Weltoffenheit, Toleranz und ein faires Miteinander. In den Makkabi-Vereinen finden jüdische Sportlerinnen und Sportler genauso ein Zuhause wie Nicht-Juden.«

EHRUNG Auf dem Programm der Spiele stehen unter anderem Schwimmen, Basketball, Beach-Volleyball, Fechten, Segeln, Schach, Tischtennis, Tennis, Radsport, Triathlon, Gewichtheben und Kampfsport. Zudem wird den Teilnehmern ein Rahmenprogramm mit Workshops und einer Schabbatfeier sowie einem Goalball-Turnier für Menschen mit Sehbehinderung geboten. Am Sonntag steht zudem der 321-Makkabi-Run an, ein spaßiger Hindernislauf für jedermann.

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Bereits am Donnerstagabend wurde der »Makkabäer-Preis« an Shaul Ladany verliehen. Der ehemalige israelische Marathonläufer und Geher hatte nicht nur die Schoa, sondern auch das Attentat palästinensischer Terroristen auf israelische Athleten und Betreuer bei der Sommerolympiade 1972 in München überlebt.

Der Makkabäer-Preis wird an Personen und Institutionen mit großem Engagement für die deutsch-jüdischen Beziehungen verliehen. Frühere Preisträger waren Eintracht Frankfurt-Präsident Peter Fischer und der 1. FC Nürnberg.

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Nach der Schlussrede Abraham Lehrers, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wurde die Eröffnungsfeier mit einem großen Feuerwerk beendet. 

Teilnahmeberechtigt sind bei der größten jüdischen Sportveranstaltung sind Mitglieder der Makkabi-Ortsvereine, unabhängig davon, ob sie jüdisch sind oder nicht, sowie Mitglieder jüdischer Gemeinden im Alter zwischen 12 und 99 Jahren.

Die ersten deutschlandweiten Makkabi-Spiele fanden 1996 in Duisburg statt, die zweiten 2016. Zwei Jahre später wurde erstmals eine Deutschen Jugendmakkabiade ausgerichtet. mth

Lesen Sie mehr zu den deutschen Makkabi-Spielen in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

Ausführliche Berichte der Jüdischen Allgemeinen zum Thema finden Sie unter anderem hier:

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/schwitzen-schwimmen-schach-und-schabbat/

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/seien-sie-stolze-juden/

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/mit-dem-davidstern-auf-der-brust/

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/weltweite-bewegung/

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/sportliche-brueckenbauer/

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/megacoole-atmosphaere/

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/signal-der-spiele/

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