Porträt

Chemnitz – Die Gemeinde mit 125-jähriger Geschichte

Die 1885 gegründete und während der Schoa fast völlig ausgelöschte Gemeinde existierte auch zu DDR-Zeiten und erlebte durch osteuropäisch-jüdischen Zuzug in den 90er-Jahren ein bemerkenswertes Wachstum. 2002 eröffnete ein modernes Gemeindezentrum mit Synagoge, Bibliothek, Mikwe, Beratungsräumen und Veranstaltungssaal.

Der schon 1877 angelegte jüdische Friedhof konnte erweitert werden und wird auch heute genutzt. Die Gemeinde bietet Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche an, unterhält einen eigenen Kindergarten und organisiert Bildungsveranstaltungen für Erwachsene.

Unter dem Dach der Gemeinde befinden sich zahlreiche Vereine, unter anderem ChewraKadischa, BikurCholim, Frauenverein, Sportverein Makkabi, Chor und Seniorenklub.

Die Gemeinde unterhält Kontakte zu weiteren jüdischen Einrichtungen (wie dem Künstlerklub »Beseder«) wie auch zu anderen Religionsgemeinschaften in der Stadt.

Die Geschichte der Chemnitzer Juden wurde ausführlich in einem 2005 erschienenen Buch dokumentiert, herausgegeben von Dr. Ruth Röcher und Dr. Jürgen Nitsche.

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