München

Besucher, Musik, Mitzwe Makers

NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz Foto: imago/imagebroker

Besucher

Sich dauerhaft als offenes Haus für alle zu etablieren, ist Ziel des NS-Dokumentationszentrums. Durch steigende Besucherzahlen fühlen sich die Verantwortlichen bestätigt. Zum Service des Hauses gehört seit April kostenloser Eintritt. Diese Aktion läuft bis zum April nächsten Jahres, eventuell auch länger.  ikg

Musik

Am 24. Oktober findet um 20 Uhr im Prinzregententheater das Neujahrskonzert des Jewish Chamber Orchestra unter Leitung von David Grossmann statt. Das musikalische Programm umfasst jüdische Volksmusik und festliche Musik der Synagoge. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Bis 1. September sind Kartenbestellungen wegen der Sommerpause aber nur über die E-Mail-Adresse www.jcom.de möglich, danach auch wieder telefonisch unter 089/12 28 95 99.  ikg

Mitzwe Makers

Die Mitzwe Makers laufen wieder für einen guten Zweck. Am Sonntag starten sie beim Stadtlauf in Berlin, knapp zwei Wochen später, am 6. Oktober, sind sie auch beim Stadtlauf in Frankfurt dabei. Gesucht werden Teilnehmer, Spender und Unterstützer aller Art.  ikg

Vorschau

Die IKG gibt für das neue jüdische Jahr 5780 für Mitglieder ein Booklet mit den Gebetszeiten für jeden Tag, Angaben zum jeweiligen Wochenabschnitt und zu den Feiertagen heraus. Zudem finden sich darin Informationen des Rabbinats mit Sprechzeiten und Rufnummern sowie den Terminen zu den wöchentlichen Schiurim.  ikg

Feiertage

Der Verkauf der Platzkarten für die Hauptsynagoge »Ohel Jakob« am Jakobsplatz anlässlich der Hohen Feiertage für das Jahr 5780 hat begonnen. Er findet von Dienstag bis Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr im Gemeindezentrum am Jakobsplatz 18, 4. Stock, Finanzreferat (Kasse), statt. Die bezahlten Plätze werden mit einem Namensschild versehen. Wer seinen Platz beibehalten will, muss ihn bis spätestens 10. September erneuern, da er nach diesem Zeitpunkt von der Verwaltung anderweitig vergeben werden muss. Für eventuelle Rückfragen ist Elisabeth Schmauß telefonisch erreichbar unter 089/20 24 00-130, per Fax unter 089/20 24 00-106 oder per E-Mail unter e.schmauss@ikg-m.de.  ikg

7. Oktober

»Wir erinnern nicht schweigend«

Melody Sucharewitz über ihren Kampf gegen das Vergessen des 7. Oktober bei der Gedenkveranstaltung auf dem Bebelplatz in Berlin. Ihre Rede im Wortlaut

von Melody Sucharewicz  08.10.2026

Frankfurt

Jüdische Gemeinde Frankfurt erhöht Druck auf Hessischen Rundfunk

Im Streit um das in der NS-Zeit enteignete Grundstück der örtlichen B’nai-B’rith-Loge stehen nun auch personelle Konsequenzen im Raum

 25.09.2026

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Grünen-Ministerin Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit

 14.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

 31.08.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026