Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Rabbinerin Gesa Ederberg Foto: PR

Berlin

Berliner Rabbinerin wird Präsidentin der Rabbinical Assembly

Mit Gesa Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin das Spitzenamt der internationalen Organisation

 18.03.2026 13:04 Uhr

Die Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gesa Ederberg, ist zur Präsidentin der internationalen Rabbinical Assembly of Conservative/Masorti Rabbis gewählt worden. Die Organisation, die vor 125 Jahren gegründet wurde, vereint rund 1.700 Rabbinerinnen und Rabbiner weltweit. Mit Ederberg übernimmt erstmals eine Europäerin dieses Amt für die kommenden zwei Jahre.

Die Amtseinführung fand am Dienstag im Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße in Berlin im Rahmen eines Festakts statt. Erwartet wurden Gäste aus Politik, Religion und Gesellschaft wie Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, der evangelische Landesbischof Dr. Christian Stäblein, der tschechische Botschafter Jiří Čistecký und der Geschäftsträger der US-Botschaft, Alan Meltzer.

Gesa Ederberg ist seit über 20 Jahren Mitglied der Rabbinical Assembly. Nach ihrem Rabbinatsstudium in Jerusalem prägte sie das Masorti-Judentum in Deutschland entscheidend mit. Schon 1995 leitet sie Gottesdienste des egalitäreren Minjans in der Oranienburger Straße. 2007 wurde Ederberg schließlich zur Rabbinerin der Synagoge berufen.

Daniel Grossmann

»Wir bleiben sichtbar«

Der Münchener Dirigent erhält die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung

von Esther Martel  04.03.2026

Sicherheit

»Keine jüdische Veranstaltung soll je abgesagt werden müssen«

Nach dem Massaker von Sydney wendet sich Zentralratspräsident Josef Schuster in einer persönlichen Botschaft an alle Juden in Deutschland: Lasst euch die Freude an Chanukka nicht nehmen!

von Josef Schuster  17.12.2025

Osnabrück

Rabbiner Teichtal: »Unsere Aufgabe ist es, nicht aufzugeben«

»Wer heute gegen Juden ist, ist morgen gegen Frauen und übermorgen gegen alle, die Freiheit und Demokratie schätzen«, sagt der Oberrabbiner

 24.10.2025

Köln

»Im Stich gelassen«

Nach einer Kontroverse um einen geplanten Besuch von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zieht sich die Synagogengemeinde Köln aus dem »Runden Tisch Frieden« im Stadtteil Chorweiler zurück

von Michael Thaidigsmann  04.09.2025

Darmstadt

Jüdische Kulturwochen: Großer Andrang bei Eröffnung

Das Programm schließt den Extremismusforscher Ahmad Mansour mit ein

von Imanuel Marcus  03.09.2025

Interview

Zusammenlegung von jüdischen Gemeinden »schmerzlich«, aber denkbar

Zu wenig engagierter Nachwuchs und mögliche Zusammenschlüsse von jüdischen Gemeinden - so sieht die Lage laut Zentralrat der Juden derzeit aus. Präsident Schuster äußert sich auch zur Rabbinerausbildung in Potsdam

von Leticia Witte  17.07.2025

Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde sagt »Resonanzräume«-Festival ab

Grund ist die »die aktuelle Eskalation der Situation zwischen Israel und dem Iran«, so die Kulturabteilung

 17.06.2025

München

Brandanschlag von 1970: Staatsanwaltschaft ermittelt wieder

Sieben Menschen starben beim Anschlag auf das IKG-Gemeindezentrum am 13. Februar 1970. Nun gibt es eine neue Spur und neue Ermittlungen

von Michael Thaidigsmann  29.04.2025

Frankfurt

30 Jahre Egalitärer Minjan: Das Modell hat sich bewährt

Die liberale Synagogengemeinschaft lud zu einem Festakt ins Gemeindezentrum

von Eugen El  09.12.2024