Berlin

Zentralrat der Muslime verurteilt Attacke am Holocaust-Mahnmal         

Die Polizei sicherte im Februar den Tatort am Holocaust-Mahnmal in Berlin Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Mit »Entsetzen und tiefer Bestürzung« reagiert der Zentralrat der Muslime auf den Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin. »Unser Mitgefühl gilt dem Opfer dieser feigen Tat, und wir hoffen auf seine baldige Genesung«, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme.

Der Vorfall hatte sich am frühen Freitagabend ereignet. Dabei wurde ein 30-jähriger Spanier schwer verletzt. Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr. Kurz nach der Attacke nahm die Polizei einen 19-jährigen Syrer fest. Die Generalstaatsanwaltschaft geht von einem antisemitischen Hintergrund aus.

Gemeinsam gegen Hass und Gewalt

»Als Zentralrat der Muslime in Deutschland verurteilen wir diese abscheuliche Gewalttat auf das Schärfste. Entschieden treten wir gegen Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus ein. Beides sind Bedrohungen für unser friedliches Zusammenleben, denen wir uns gemeinsam entgegenstellen müssen. Hass und Gewalt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz - egal aus welchen Motiven«, so der Zentralrat der Muslime.

Ein solcher Angriff habe nichts mit der Solidarität mit den Palästinensern zu tun. »Gewalt gegen unschuldige Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen und widerspricht unseren Werten als Muslime und als Gesellschaft«, so der Zentralrat weiter. Wer die legitimen Rechte der Palästinenser mit Antisemitismus vermische, schade der Sache und trage zur Spaltung bei. kna

Westjordanland

Netanjahu schreibt Siedlergewalt einer »Handvoll Kids« zu

Nach Kritik der Trump-Regierung an Israels Vorgehen in der Westbank wiegelt Israels Premierminister ab - und zieht noch mehr Kritik auf sich

 01.01.2026

Israel

Israel führt Gedenktag für marokkanische Juden ein

Die Knesset hat beschlossen, einen Tag zur Erinnerung an die marokkanisch-jüdische Einwanderung zu schaffen

 31.12.2025

Gaza

37 Hilfsorganisationen in Gaza und im Westjordanland droht Lizenz-Entzug

Israel will sich vor Terrorverbindungen in Hilfsorganisationen schützen. Die Einrichtungen warnen vor humanitären Konsequenzen

 31.12.2025

Bulletin

Terrorangriff in Sydney: 20 Verletzte weiter im Krankenhaus

Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden in kritischem Zustand

 17.12.2025

Terror

Polizei: 9 Tote bei Angriff in Sydney

Was bislang bekannt ist - und was nicht

 14.12.2025

Sydney

Jewish organizations decry the »scourge« of antisemitism

This time the focus is on Australia. It is hosting a conference of the international Jewish initiative »J7.« The group is presenting figures on Jew-hatred on the continent – and speaks of historic highs.

von Leticia Witte  03.12.2025

Kino

Blick auf die Denkerin

50 Jahre nach Hannah Arendts Tod beleuchtet eine Doku das Leben der Philosophin

von Jens Balkenborg  02.12.2025

Thüringen

Verfassungsschutz-Chef schätzt AfD-Jugend als rechtsextrem ein

Die Mitglieder der »Generation Deutschland« würden in ihren ersten Auftritten »weder eine Mäßigung noch eine Distanzierung oder gar Wandlung« zeigen, so Kramer

 02.12.2025

Tel Aviv-Jaffa

Shimon-Peres-Preis wird erstmals in Israel verliehen

60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind der Anlass: Zum ersten Mal wird der Shimon-Peres-Preis für gemeinsame demokratische Vorhaben in Israel feierlich übergeben

von Alexander Riedel  01.12.2025