Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Gil Ofarim (Archiv) Foto: imago images / STL

»Scheiße, was ist mit der Menschheit los?« Im Dschungelcamp wird weiter nicht mit Sticheleien und Streitigkeiten gespart. Reality-Star Ariel (22) schießt gegen ihre Dschungel-Kollegen, Skandal-Camper Gil Ofarim aber sammelt erste Sympathie-Punkte.

Tag sechs bei der RTL-Show »Ich bin ein Star - Holt mich hier raus« - und der Kampf gegen den vielen Regen, der manchen Dschungelcamp-Bewohner fast zum Aufgeben brachte, hat endlich ein Ende. Doch dafür beginnt ein neuer Kampf: der gegen den Würgereiz.

Denn bei der Dschungelprüfung wurde ordentlich aufgetischt. Den hungrigen Teilnehmern Gil, Ariel und Eva Benetatou wurde ein Vier-Gänge-Menü serviert, das es in sich hatte: Wasserbüffelniere, Krokodilaugen, Kamelhirn und zum Nachtisch Kuhurin in Froschblut-Gelee. 

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Schon vor der Prüfung ahnten die drei, was auf sie zukommt: Evas Tipp für ihre Team-Kollegen: »Einfach kauen, kauen, kauen.« Dumm nur, dass sie sich selbst nicht daran halten konnte. Alle vier Gänge spuckte die frühere »Bachelor«-Kandidatin am Tisch wieder aus.

Auch Teamkollegin Ariel glänzte nicht mit Durchhaltevermögen. Stattdessen würgte sie pausenlos. »Ich muss kotzen«, rief die Schweizerin. Bei dieser Geräuschkulisse hatte es Gil Ofarim nicht leicht, sich auf die Portionen zu konzentrieren. »Es ist schwer, etwas zu essen, wenn von rechts und links Würggeräusche kommen.«

Immerhin drei Sterne konnte er holen - und ergatterte damit auch erstmals ein Kompliment von seiner Kollegin Ariel. Für das Herunterschlingen der Innereien habe sie den größten Respekt, »auch wenn ich Gil nicht mag«. Die Freude über das Lob hielt sich bei dem Musiker in Grenzen. 

Der 43-Jährige hatte international Schlagzeilen gemacht, weil er erst Antisemitismus-Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben und später vor Gericht eingeräumt hatte, diese schwerwiegenden Vorwürfe nur erfunden zu haben. Nach dem Prozess um die sogenannte Davidstern-Affäre zog sich der gebürtige Münchner zunächst aus der Öffentlichkeit zurück. 

Im australischen Dschungel äußerte er sich bisher nicht zu dem Skandal und begründete dies mit einer Verschwiegenheitserklärung. 

Trotzdem wurde er schon mehrmals auf den Vorfall angesprochen - in dieser Folge von Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher (»Marienhof«). »Man darf dich hier nicht anrühren, aber du darfst dich hier rehabilitieren. Aber was ist mit diesem Mann?«, fragte die 62-Jährige. 

Er würde so gerne darüber reden, antwortete Gil. Mit dem Schweigen schütze er aber auch den Mann aus dem Hotel, »der genauso nicht möchte, dass ich darüber nicht rede«.

Zumindest am Abend ging es mal kurz nicht um Gil Ofarim, sondern wieder ums Essen. Diesmal aber leckeres. Nach Tagen mit Bohnen und Reis gab es endlich wieder Fleisch und Gemüse für die ausgehungerten Camper.

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