Berlin

Regierender Bürgermeister Kai Wegner kommt zum Israeltag

Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin Foto: picture alliance/dpa/dpa Pool

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg (DIG) und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung laden heute von 15 bis 19 Uhr zum Israeltag am Wittenbergplatz in Berlin-Schöneberg ein. Im Mittelpunkt steht der 75. Jahrestag der Gründung des jüdischen Staates. Berlins neuer Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird erwartet. Es ist sein erster öffentlicher Auftritt in dieser Position.

Generell wird beim Israeltag viel geboten: Neben Informationsständen sind drei Talkrunden auf einer Bühne vorgesehen. Dabei geht es um »Die Einzigartigkeit der deutsch-israelischen Beziehungen« sowie um »Junges Engagement für Israel und gegen Antisemitismus«. Der Titel der dritten Gesprächsrunde lautet »Israel ist vielfältig«.

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Musik und Tänze Boris Rosenthal & Friends sorgen für Musik. Tänze wurden ebenfalls angekündigt. Kinder haben beim Israeltag vielfältige Spielmöglichkeiten, jüdische und israelische kulinarische Spezialitäten werden für Klein und Groß ebenfalls angeboten.

Auch Vertreter der Botschaft Israels werden bei der Veranstaltung erwartet. Nach Angaben von Werner Kolhoff hofft die DIG wie in den vergangenen Jahren auch auf viele Spontanbesucher, neben Mitgliedern der Organisation und anderen Interessierten, die gezielt zum Israeltag kommen.

Die DIG gratulierte Kai Wegner zu seiner Wahl und bedankte sich bei ihm: »Wir werten es als ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit und für Israel, dass Sie Ihren ersten öffentlichen Auftritt beim Israeltag auf dem Wittenbergplatz haben«, hieß es in einer Mitteilung an ihn, die zugleich als Pressemitteilung verschickt wurde.

Städtepartnerschaft »Wir haben mit Freude registriert, dass Sie sich im Koalitionsvertrag klar dem Kampf gegen den Antisemitismus, dem Bekenntnis zum jüdischen Leben in Berlin und der Freundschaft mit Israel verschrieben haben und hoffen, dass dies in der Praxis auch in jeder Hinsicht umgesetzt werden wird«, schrieb die Organisation. »Auch begrüßen wir, dass Berlin endlich eine Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt aufnehmen will.«

Cornelia Seibeld (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, wird ebenfalls beim Israeltag erwartet.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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