Porträt

Oberrabbiner Raphael Evers

Porträt

Oberrabbiner Raphael Evers

Raphael Evers ist Oberrabiner der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

 14.11.2018 09:09 Uhr

Oberrabbiner Evers wurde 1954 in Amsterdam geboren. Er studierte Finanzrecht und klinische Psychologie in Amsterdam.

Nach Studien an Jeschiwot und in verschiedenen religiösen Fortbildungseinrichtungen, in Seminaren und privat bei vielen namhaften Rabbinern, erhielte er seine Smicha (einschließlich Dayanut) durch zahlreiche bedeutende Rabbiner.

Mehr als 35 Jahre war er in der Leitung des Niederländisch-Israelitischen Seminars tätig, einer Ausbildungseinrichtung für Rabbiner und Lehrer. 14 Jahre lang bekleidete er das Rabbineramt von Rotterdam.

Weiterhin hatte er mehr als 25 Jahre einen Sitz in verschiedenen niederländischen Batei Din.

2005 verlieh ihm die Orthodoxe Generalversammlung den Jerusalem Award für seine langjährige Tätigkeit als Rabbiner der Niederländisch-Israelitischen Glaubensgemeinschaft und beim Seminar.

Seit 2008 ist Rabbiner Evers Mitglied des Europäischen Beit Din, dem europäischen Rabbinatsgerichtshof, der sich mit komplizierten Fällen von Scheidungen und Übertritten zum Judentum befasst. Seit 2016 ist er Dayan im Europäischen Beit Din für Agunot.

Oberrabbiner Evers ist seit September 2016 bei der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf tätig. Er ist verheiratet, hat zehn Kinder und 16 Enkelkinder.

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026