WIZO-Frauen

Not im Paradies

Wo andere Urlaub machen, drohen junge Frauen und Mädchen sich den goldenen Schuss zu setzen. Seit Januar dieses Jahres gibt es in Eilat das »Auguste & Robert Meder House«, ein Zentrum für gefährdete Mädchen und Frauen. Unterstützt wird es durch die weltweite zionistische Frauenorganisation WIZO. Auch die Erträge des Darmstädter WIZO-Basares vom Muttertag kommen diesem Projekt zugute.
Und nachdem der Basar ein Jahr ausgesetzt hatte, kamen wieder viele Anwohner, Gemeindemitglieder und Freunde in die Wilhelm-Glässing-Straße. »Wenn die Besucher im Garten sitzen können, ist das immer das Beste für unseren Basar«, erzählt Aviva Steinitz, Vorsitzende der Darmstädter WIZO-Frauen und freut sich noch im Nachhinein über das fantastische Wetter am vergangenen Sonntag.
Einen Tag später zählten die Darmstädter Frauen erst einmal die Einnahmen, die der Basar erbracht hat. Aber auch wenn es nicht so viel sein sollte, sei das okay, sagt Steinitz. »Wir können uns eh nicht mit den großen WIZO-Galen der Gemeinden in Frankfurt oder Düsseldorf messen.« Sie erinnert an die Worte der ehemaligen WIZO-Deutschland-Präsidentin Lala Süsskind: »Es geht nicht darum, wie viel zusammenkommt. Es geht um jeden Cent.« »Wir machen, was wir können«, sagt Aviva Steinitz, »und das ist unser Basar.«
Im vergangenen Jahr war er wegen der Jubiläumsfeiern zu 60 Jahren Israel ausgefallen. Die Stammgäste drängten darauf, dass er in diesem Jahr wieder stattfinden sollte. Viele Darmstädte verlegten die Muttertagsfeier in die jüdische Gemeinde. »Die Mutter bekam eine Brosche oder eine Kosmetik aus unserem Angebot und freute sich über Kaffee, Kuchen und Salate oder Falafel von unserem Büffet«, erzählt Steinitz.
»Die Mädchen in Eilat brauchen alles. Wir wollen ihnen mit dem Heim nicht nur einen Zufluchtsort bieten, sondern auch in ihre Ausbildung investieren, damit sie von Drogen und Alkohol wegkommen und eine Perspektive bekommen.« Das unterstützten auch der Gemeindevorsitzende Moritz Neumann und die Schirmherrin Gabriele Zander vom Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen-Nassau. hso

Islamismus

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