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berlin Die fünf NS-Gedenkstätten im Raum Berlin arbeiten künftig enger zusammen. Sie wollen ihre Planung aufeinander abstimmen, gemeinsame Veranstaltungs- und Ausstellungsprojekte an- bieten und ihre Serviceangebot besser vernetzen. Dafür gründeten die Leiter auf Vorschlag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Montag dieser Woche eine Ständige Konferenz. »Sie wird vor allem dazu beitragen, die Aufarbeitung und das Gedenken weiter zu intensivieren, um der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung des Gedenkens an die Opfer der NS-Verbrechen Rechnung zu tragen«, sagte Neumann. Die Finanzierung übernimmt der Bund. Zu der Ständigen Konferenz gehören die Stiftung Topographie des Terrors, das Haus der Wannsee-Konferenz, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen. Die Leiter der fünf Einrichtungen übernehmen im jährlichen Wechsel den Vorsitz. Den Auftakt macht Norbert Kampe, Leiter des Wannsee-Hauses. Dem Büro steht die Historikerin Andrea Riedle vor.
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