Kompakt

Auszeichnung

Der Künstler Micha Ullman erhält den Moses‐Mendelssohn‐Preis. Die Auszeichnung zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen wird vom Land Berlin alle zwei Jahre vergeben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Ullmans Mahnmal, das auf dem Berliner Bebelplatz an die Bücherverbrennung durch die Nazis erinnert, präge die Erinnerungslandschaft der Stadt, erklärte Kulturstaatssekretär André Schmitz am Freitag. Durch eine Glasplatte im Boden ist eine unterirdische Bibliothek zu sehen, deren weiße Regale leer sind. Die Jury würdigte Ullman für sein philosophisch‐künstlerisches Lebenswerk. Sein radikaler poetischer Minimalismus beziehe den Betrachter in das Kunstwerk ein und provoziere existenzielle Grenzfragen. Die Auszeichnung soll Ullman am 6. September im Berliner Rathaus verliehen werden.

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