Berlin

Jüdisches Museum verleiht Kunstpreis

Die Installation »Gefallenes Laub« im Jüdischen Museum in Berlin-Kreuzberg Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko

Berlin

Jüdisches Museum verleiht Kunstpreis

Die französische Künstlerin Maya Schweizer erhält die Ehrung

 30.03.2023 12:35 Uhr

Das Jüdische Museum Berlin zeichnet die französische Künstlerin Maya Schweizer mit dem Dagesh-Kunstpreis 2023 aus. Die mit
7000 Euro dotierte Auszeichnung wird nach Angaben des Museums vom Donnerstag am 4. Mai verliehen. Schweizer wird für ihre Videoinstallation »Sans histoire« (»Ohne Geschichte«) prämiert.

Das Werk greife die Frage nach »gesellschaftlicher und individueller Verantwortung für unsere Zukunft« auf, hieß es zur Begründung. Die Künstlerin stelle darin das Spannungsfeld aus individuellem und gemeinschaftlichem Handeln dar.

Biennale Schweizer studierte den Angaben zufolge an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Werke seien bereits auf der Biennale in Berlin zu sehen gewesen.

Der von dem Museum und dem Dagesh-Programm der Leo Baeck Foundation getragene Kunstpreis wurde erstmals 2018 verliehen.
Preisträgerin 2021 war die US-Künstlerin Talya Feldman mit ihrer Installation »The Violence We Have Witnessed Carries a Weight on Our Hearts« (»Die Gewalt, die wir erlebt haben, lastet auf unseren Herzen«). Feldman erlebte am 9. Oktober 2019 den Terroranschlag auf die Synagoge von Halle mit. epd

Fussball

Kopfball mit Kippa

Die Halle war voll, der Spaß groß: Zum ersten Mal trafen zwölf jüdische Teams beim Berlin Jewish Football Cup in Spandau aufeinander

von Jan Feldmann  01.04.2026

Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

von Jan Feldmann, Sabine Brandes  01.04.2026

Video

Zwischen Matzen und Kneidlach: Stimmen aus einem koscheren Supermarkt

Kurz vor Pessach: Vorbereitungen auf den Feiertag – Stimmen aus »Kosherlife«

von Jan Feldmann  01.04.2026

Wirtschaft

Iran-Krieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

Teurer Sprit, steigende Preise für Strom und Gas: Die Kämpfe im Nahen Osten haben schon im ersten Kriegsmonat die Verbraucherpreise angeheizt. Bald könnten auch andere Warengruppen betroffen sein

von Alexander Sturm und Christian Ebner  30.03.2026

Die israelische Raketenabwehr hat eine aus dem Libanon anfliegende Terror-Rakete im Visier.

Nahost

Libanon muss jetzt handeln

Die Hisbollah hat äußeren Druck jahrzehntelang in politische Stärke verwandelt. Doch ihr aktueller Legitimitätsverlust ist hausgemacht — und eröffnet dem Libanon erstmals die Chance, das Machtgefüge im eigenen Land zu verändern.

von Leo Benderski  26.03.2026

Berlin

»Grenzen der Erinnerung erweitern«

Argentinien hat von Israel die Präsidentschaft der International Holocaust Remembrance Alliance übernommen. In der Botschaft des südamerikanischen Landes wurde das mit einer Zeremonie gefeiert

 26.03.2026

Nahost

Israels Kriegsstrategie gegenüber Iran und der Hisbollah

Israels Armee greift Irans Führung unerbittlich an. Es gibt jedoch warnende Stimmen: Die gezielten Tötungen von Anführern könnten das System noch radikaler machen. Welche Ziele verfolgt Israel?

von Sara Lemel  19.03.2026

Forschung

Ukraine öffnet Archiv über KZ-Häftlinge

Mitten im Krieg mit Russland öffnet die Ukraine historische Geheimarchive. Für Forschende über die NS-Zeit und die Sowjetische Besatzungszone soll der Zugang erleichtert werden

 11.03.2026

Jerusalem

Wadephul: Iranische Waffen gefährden »nicht nur Israel, sondern auch uns in Europa«

Bei seinem Besuch bei seinem Amtskollegen Gideon Sa’ar sei es auch um diese Frage gegangen: Wie kann dieser Konflikt irgendwann beendet werden, wenn man dem Iran die entscheidenden Waffen aus der Hand geschlagen hat?»

 11.03.2026