Sicherheit

Israel deutet baldiges Ende des Anti-Terror-Einsatzes in Dschenin an 

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Foto: Copyright (c) Flash 90 2023

Der großangelegte Anti-Terror-Einsatz Israels in Dschenin im Westjordanland könnte nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bald vorbei sein.

»In diesen Momenten schließen wir die Mission ab«, sagte Netanjahu Medienberichten zufolge am Dienstag bei einem Besuch eines Militärpostens in der Nähe von Dschenin. Gleichwohl machte er deutlich, die Aktion sei »kein einmaliger Vorgang, wir werden so lange wie nötig weitermachen«.

Unklar war zunächst, wann genau die Soldatinnen und Soldaten aus der palästinensischen Stadt abziehen, die als Hochburg Palästinensischer Terroristen gilt. Am Abend dauerte der Militäreinsatz palästinensischen Berichten zufolge an.

In der Stadt waren demnach weiter Schüsse und Explosionen zu hören. In der Nähe eines Krankenhauses soll es zudem zu einem Feuergefecht mit drei Verletzten gekommen sein. Die Armee teilte lediglich mit, der Einsatz zur Zerschlagung terroristischer Infrastruktur »dauere so lange wie nötig«.

Israel hatte in der Nacht zum Montag eine der größten Militäroperationen im Westjordanland seit Jahrzehnten begonnen. Die Armee rückte nach mehreren Luftschlägen mit rund tausend Soldatinnen und Soldaten in die palästinensische Stadt Dschenin ein, um künftige Terrorangriffe zu unterbinden und seine Bürger zu schützen.

Verteidigungsminister Joav Galant, der mit Premier Netanjahu vor Ort war, sagte, Dschenin sei in den vergangenen zwei Jahren zu einer »Produktionsstätte für den Terrorismus« geworden.

Rabbinerausbildung

»Sehr bedeutsamer Schritt«

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und die Nathan Peter Levinson Stiftung beabsichtigen Kooperation

 19.02.2026

Brandenburg

Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde kritisiert Ministerium

Seit vielen Jahren versucht eine streng orthodoxe jüdische Gemeinde in Brandenburg, höhere staatliche Zuschüsse zu bekommen. Dafür werden auch immer wieder die Gerichte eingeschaltet

 18.02.2026

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

von Nicole Dreyfus  29.01.2026

Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Kompliment und Kloppe für Gil Ofarim

von Aleksandra Bakmaz  29.01.2026

TV

Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Bei Hitze und Hunger schütten die Campteilnehmer sich gegenseitig ihr Herz aus. Am zweiten Tag in Down Under lassen die Dschungelbewohner tief blicken. Doch nicht jeder bekommt Mitleid

von Inga Jahn  02.02.2026 Aktualisiert

Leipzig

Gegensätzliche Nahost-Demos linker Gruppen 

Ein Team des MDR wurde aus der antiisraelischen Demo heraus angegriffen

 17.01.2026

TV-Tipp

Als David Bowie weinte: Arte-Doku beleuchtet die Schattenseiten eines musikalischen Genies

Oft feiern Filmporträts ihre Protagonisten mehr oder weniger unkritisch. Eine Arte-Doku über Popstar David Bowie wählt einen anderen Weg - und ist genau deshalb so gelungen

von Manfred Riepe  14.01.2026

Brandenburg

»Was soll der Scheiß?«: Nach Brandanschlag - Büttner übt scharfe Kritik an Linken-Spitze

Die Hintergründe

 10.01.2026

Antisemitismus

Die kruden Thesen eines AfD-Abgeordneten

Ein AfD-Parlamentarier teilte einen Instagram-Post, in dem die Rothschild-Familie mit dem Untergang der »Titanic« 1912 in Verbindung gebracht wird

 08.01.2026