Berlin

Ischinger erhält Preis des Jüdischen Museums

Wolfgang Ischinger Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Der frühere Diplomat Wolfgang Ischinger ist mit dem Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin ausgezeichnet worden. Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz erhielt den Preis am Samstagabend gemeinsam mit der Stiftungsgründerin Corinne Michaela Flick bei einer Gala in Berlin.

Der Preis wird seit 2002 vergeben und soll Menschen ehren, die sich besonders für Verständigung und Toleranz einsetzen. Über Ischinger hieß es in der Würdigung der Jury, er beherrsche nicht nur die hohe Kunst der Diplomatie, sondern verbinde sie mit dem Anspruch, zu einer friedlicheren Welt beizutragen.

»Er ist ein Diplomat mit Leib und Seele, der klare Worte und unbequeme Fragen nicht scheut« und eine »wichtige Stimme der Vernunft«, befand die Jury.

Die andere Preisträgerin, Corinne Michaela Flick, ist Gründerin der gemeinnützigen Convoco Stiftung, die den Austausch von Menschen aus Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kultur und Medien zu gesellschaftlichen Themen fördern will. Als kreativer Kopf werfe sie grundlegende Fragen auf, etwa zu den Herausforderungen von Pandemien, Klimawandel, Digitalisierung oder zum Systemwettbewerb mit autoritären Staaten, erklärte die Jury. Mit ihrer Stiftung arbeite sie daran, »das Deutschland, das Europa, die Welt, in der wir künftig leben wollen, mitzugestalten«. dpa

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

von Nicole Dreyfus  29.01.2026

Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Kompliment und Kloppe für Gil Ofarim

von Aleksandra Bakmaz  29.01.2026

TV

Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Bei Hitze und Hunger schütten die Campteilnehmer sich gegenseitig ihr Herz aus. Am zweiten Tag in Down Under lassen die Dschungelbewohner tief blicken. Doch nicht jeder bekommt Mitleid

von Inga Jahn  02.02.2026 Aktualisiert

Leipzig

Gegensätzliche Nahost-Demos linker Gruppen 

Ein Team des MDR wurde aus der antiisraelischen Demo heraus angegriffen

 17.01.2026

TV-Tipp

Als David Bowie weinte: Arte-Doku beleuchtet die Schattenseiten eines musikalischen Genies

Oft feiern Filmporträts ihre Protagonisten mehr oder weniger unkritisch. Eine Arte-Doku über Popstar David Bowie wählt einen anderen Weg - und ist genau deshalb so gelungen

von Manfred Riepe  14.01.2026

Brandenburg

»Was soll der Scheiß?«: Nach Brandanschlag - Büttner übt scharfe Kritik an Linken-Spitze

Die Hintergründe

 10.01.2026

Antisemitismus

Die kruden Thesen eines AfD-Abgeordneten

Ein AfD-Parlamentarier teilte einen Instagram-Post, in dem die Rothschild-Familie mit dem Untergang der »Titanic« 1912 in Verbindung gebracht wird

 08.01.2026

Brandenburg

Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Anschlag auf Büttner

Nach dem Brandanschlag und die Morddrohung gegen den Antisemitismusbeauftragten haben die Ermittler eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

 07.01.2026

Potsdam

Antisemitismusbeauftragter erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner ist immer wieder Drohungen ausgesetzt. Nach einem Brandanschlag und einer Morddrohung per Brief verschärft er nun Sicherheitsmaßnahmen. Die Solidaritätsbekundungen für ihn reißen nicht ab

 07.01.2026