Männerchor

Herrlich

von Marina Maisel

Fünfundsechzig Konzerte gab der Männerchor Druschba-Chaverut in den letzten fünf Jahren. Fünfundsechzig ist auch das Durchschnittsalter der Sänger. Eine musikalische Erfolgsgeschichte. IKG-Präsidentin Charlotte Knobloch gratuliert: »In der ganzen Bundesrepublik höre ich die Begeisterung über den Chor Druschba. Ich bin stolz, Präsidentin einer Gemeinde zu sein, die über ein so erfolgreiches und inzwischen renommiertes Vokalensemble verfügt.« Tamar Stock-Burger und Chorleiterin Ilja Oumanski führen durch das Konzert mit zweiundzwanzig deutschen, hebräischen, jiddischen, russischen und englischen Liedern. Es ist die Auftaktveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit, die dieses Jahr unter dem Motto »60 Jahre Israel« steht. Der Vorsitzende der Zionistischen Organisation Deutschlands, Robert Guttmann, bekennt. »Wir können nicht erklären warum wir Israel lieben, aber ich liebe Israel!« Diese Liebe zu Israel zeigen die Sänger mit populären israelischen Liedern, die sie auf Hebräisch singen. Erst elf Jahre ist Dima Bilyarchyk, der Solist von »Ojfn Pripetschek« und der heimliche Star des Konzerts. Sein musikalisches Talent wurde im Kinderchor Hasamir der IKG entdeckt. Heute singt er im Tölzer Knabenchor und freut sich, wenn er mit dem Männerchor auftreten kann, der nicht minder stolz auf seinen musikalischen Nachwuchs ist. »Das glückliche Leben des Chores liegt nicht nur in unseren eigenen Händen«, sagt Tamara Oumankaia, »sondern auch in den Händen der zahlreichen Unterstützer.« Der Dank geht an die treuen Sponsorenfamilien Zaidman und Brodt, an Abi Pitum und Josef Schoch sowie an Ariel Kligman, der sich immer für den Chor engagiert hat und »ein wertvolles Bindeglied« zwischen Chor und Vorstand der Gemeinde ist.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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