WIZO München

Helfen bei Kaffee und Kuchen

von Marina Maisel

Der israelische Ort Kiriat Schmona, bereits im Libanonkrieg stark bombardiert, wurde auch in diesem Jahr nicht von Katjuscha-Raketen verschont. In der Stadt an der Nordgrenze Israels unterhält die WIZO ein Jugenddorf. Um den dort lebenden Kindern täglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen, veranstaltete die Frauenorganisation ihren traditionellen Frühjahrs-Kaffeenachmittag diesmal auch mit dieser Absicht.
Die Präsidentin der WIZO-Gruppe München, Helene Habermann, freut sich, dass WIZO München schon früher dazu beitragen konnte, den Neubau einer Schule zu finanzieren, die im November 2008 in Kiriat Schmona eingeweiht wurde. »Glücklicherweise hat WIZO München von einem Holocaust Überlebenden ein Legat mit der Anweisung erhalten, wie der Betrag verwendet werden soll«, sagte Helene Habermann in ihrer Ansprache.
Der Saal des Restaurants »Einstein« im Münchner IKG-Gemeindezentrum war an diesem Tag bis auf den allerletzten Platz gefüllt. Alle wollten mit ihrer Spende den Kindern im Norden Israels helfen. Die Not in Kiriat Schmona hat sich verschärft. Durch die Wirtschaftskrise entfallen die Sponsoren, durch die die Verpflegung der Jugendlichen sichergestellt war. Die Gäste genossen ein paar gemeinsame Stunden bei Kaffee und Kuchen. Letzteren hatten die WIZO-Frauen Channa Kaminski, Miriam Mualem und Sara Schmerz selbst gebacken. Mit jüdischen Melodien begleitete die Pianistin Luisa Pertsovska den Nachmittag. Im Namen des WIZO-Vorstandes bedankte sich Helene Habermann beim Kulturzentrum der IKG und seiner Leiterin Ellen Presser für die Unterstützung der Veranstaltung.
Ihr ganz besonderer Dank galt aber den zahlreichen Sponsoren für ihr Engagement.

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