Stop the Bomb

Handlungsbedarf

»Stop the Bomb« heißt eine Kampagne, die jetzt auch in Deutschland angelaufen ist. Ihr Ziel ist es, den iranischen Griff nach der Atombombe zu verhindern. Unterstützt wird die Koalition auch vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Zu den 120 Erstunterzeichnern einer Petition gehören Vizepräsident Dieter Graumann und Generalsekretär Stephan J. Kramer. Ihre Unterschrift geleistet haben auch Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek aus Österreich, die Schauspielerin Iris Berben, der CDU-Politiker und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Petra Pau (Linke), die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, die Rechtsanwältin und Publizistin Seyran Ates sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Gerd Weisskirchen.
»Es geht nicht nur darum, den Iran davon abzubringen, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen«, sagte Kramer am Dienstag bei der Vorstellung der Kampagne in Berlin, es gehe auch um eine Demokratisierung des Landes und um ein europaweites Verbot der islamistischen Hisbol- lah. Es könne nicht sein, so Kramer, dass die Volksmudschaheddin, die größte iranische Oppositionsbewegung, auf der EU-Terrorliste stünden, die Hisbollah hingegen nicht.
Zentraler Adressat der Kampagne »Stop the Bomb« ist die Bundesregierung. Sie wird aufgefordert, gegen deutsch-iranische Handelsbeziehungen tätig zu werden. Ein Embargo gegen den Iran sei sinnvoll, weil es noch einen Technologievor- sprung Deutschlands gegenüber Ländern wie Russland oder China gebe, die dann als Exporteure in die Lücke springen könnten. Ulrike Becker und Jonathan Weckerle betonten, dass neben einer Internetresolution (www.stopthebomb.net) auch Protestaktionen geplant seien. ja

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

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