Christian Sievers

Fünf Minuten mit ZDF-Nahostkorrespondent Christian Sievers über seinen neuen Job

Herr Sievers, Sie sind seit Kurzem ZDF-Korrespondent in Tel Aviv. War das Ihr Traumjob?
Es ist zunächst mal viel Arbeit in einer unglaublich spannenden, faszinierenden und auch verstörenden Region. Es ist ein Leben mit vielen neuen Bekannten, interessanten Menschen, beeindruckenden Gesprächspartnern. Und es ist Alltag in einer hektischen mediterranen Großstadt. Wobei grüne Hügel, endlose Wüste und jahrtausendealte Monumente jeweils nur eine knappe Stunde entfernt liegen. So gesehen also sicher ein Traumjob. Oder?
Wie haben Sie sich auf die Aufgabe vorbereitet?
Oft hier gewesen. Augen offen gehalten. Viel zugehört. Viel diskutiert. Viel gelesen. Und – das ist das Tolle an dem Job – der angeborenen Neugier freien Lauf gelassen.

Sprechen Sie Hebräisch und oder Arabisch?
Weder noch, aber das wird sich ändern. Ich lerne bereits und werde das Angebot der israelischen und palästinensischen Kollegen hier im Studio in Anspruch nehmen. Die haben nämlich angekündigt, Grammatikfehler künftig knallhart zu korrigieren.

Können Sie versprechen, dass Sie die Phrase »Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe« vermeiden?
Ich werde mich – wie bisher schon – sehr bemühen, ohne Phrasen und Floskeln auszukommen. Versprochen! Im Übrigen habe ich bereits eines gelernt: In dieser Region ist mit Überraschungen jederzeit zu rechnen.

Das Gespräch führte Michael Wuliger.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

von Nicole Dreyfus  29.01.2026

Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Kompliment und Kloppe für Gil Ofarim

von Aleksandra Bakmaz  29.01.2026

TV

Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Bei Hitze und Hunger schütten die Campteilnehmer sich gegenseitig ihr Herz aus. Am zweiten Tag in Down Under lassen die Dschungelbewohner tief blicken. Doch nicht jeder bekommt Mitleid

von Inga Jahn  25.01.2026

Leipzig

Gegensätzliche Nahost-Demos linker Gruppen 

Ein Team des MDR wurde aus der antiisraelischen Demo heraus angegriffen

 17.01.2026

TV-Tipp

Als David Bowie weinte: Arte-Doku beleuchtet die Schattenseiten eines musikalischen Genies

Oft feiern Filmporträts ihre Protagonisten mehr oder weniger unkritisch. Eine Arte-Doku über Popstar David Bowie wählt einen anderen Weg - und ist genau deshalb so gelungen

von Manfred Riepe  14.01.2026

Brandenburg

»Was soll der Scheiß?«: Nach Brandanschlag - Büttner übt scharfe Kritik an Linken-Spitze

Die Hintergründe

 10.01.2026

Antisemitismus

Die kruden Thesen eines AfD-Abgeordneten

Ein AfD-Parlamentarier teilte einen Instagram-Post, in dem die Rothschild-Familie mit dem Untergang der »Titanic« 1912 in Verbindung gebracht wird

 08.01.2026

Brandenburg

Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Anschlag auf Büttner

Nach dem Brandanschlag und die Morddrohung gegen den Antisemitismusbeauftragten haben die Ermittler eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

 07.01.2026

Potsdam

Antisemitismusbeauftragter erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner ist immer wieder Drohungen ausgesetzt. Nach einem Brandanschlag und einer Morddrohung per Brief verschärft er nun Sicherheitsmaßnahmen. Die Solidaritätsbekundungen für ihn reißen nicht ab

 07.01.2026