Berlin

Faeser mahnt Austrocknung von Finanzquellen von Terrorgruppen an

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Foto: picture alliance/dpa

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat nach der Zerschlagung einer mutmaßlichen islamistischen Terrorzelle in Nordrhein-Westfalen ein konsequentes Vorgehen gegen die finanziellen Ressourcen solcher Gruppen gefordert. »Es ist entscheidend, dem islamistischen Terror die finanziellen Quellen und Handlungsgrundlagen konsequent zu entziehen«, sagte die SPD-Politikerin der »Rheinischen Post«. »Genau dieses Vorgehen werden wir fortsetzen - und dabei weiterhin für ein eng abgestimmtes Handeln der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern und mit unseren europäischen Partnern wie jetzt den Niederlanden sorgen.«

Islamistische Terrororganisationen wie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und seine Ableger, aber auch islamistische Einzeltäter seien »eine erhebliche und weiterhin jederzeit akute Gefahr«, sagte Faeser. Die Sicherheitsbehörden würden jeden Hinweis auf islamistische Terrorgefahren sehr ernst nehmen und handeln. Dafür setze man »sehr umfassende Ressourcen« der Sicherheitsbehörden ein. Dass die Frühwarnsysteme gut funktionierten und man konsequent zuschlage, hätten die Festnahmen im aktuellen Fall erneut gezeigt, sagte sie.

Die Bundesanwaltschaft hatte am Donnerstag in NRW eine mutmaßliche islamistische Terrorzelle aufgedeckt und sieben Verdächtige festnehmen lassen. Den vor allem aus Tadschikistan stammenden Männern wird vorgeworfen, in Deutschland eine terroristische Vereinigung gegründet und Anschläge geplant zu haben. Außerdem sollen sie den IS unterstützt haben. dpa

Paris/Tel Aviv

Reporter ohne Grenzen streicht heimlich Terroristen aus Gaza-Journalistenliste

Angebliche Journalisten seien von Israel getötet worden, hieß es immer wieder. Nun zeigt sich erneut: Zumindest einige von ihnen waren Terroristen

 14.08.2026

Sachsen-Anhalt

Gericht: AfD-Mitgliedern kann Waffenbesitzkarte entzogen werden

Mitglieder und Unterstützer der AfD in Sachsen-Anhalt haben gegen den Entzug ihrer Waffenbesitzkarte geklagt. Das Verwaltungsgericht Magdeburg wies die Klage ab. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht.

 10.08.2026

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert