Schoa-Opfer

Das Versprechen

von Miryam Gümbel

»Vor vielen Jahren, als eure Großeltern jung waren, gerade Kinder, oder vielleicht noch kleiner, gab es in Deutschland viele Nazis.« Mit diesem Satz begann in der Sinai-Schule die Gedenkfeier zum Jom Haschoa. Nach einem kurzen und auch für Kinder verständlichen historischen Abriss folgte die Erklärung für diesen besonderen Tag: »Deshalb erinnern wir uns jedes Jahr an die sechs Millionen Juden, die vernichtet wurden. Wir erinnern uns aber auch an diejenigen Nichtjuden, die sich und ihre Familien gefährdet haben, um Juden zu retten.« Im Gedenken an die Ermordeten entzündeten zwei Schüler sechs Kerzen. Mit Gedichten und vorgelesenen Tagebucheinträgen riefen die Mädchen und Jungen die Ängste und die lebensbedrohliche Situation wach. Einfühlsam hatten die Lehrerinnen der Sinaischule ihre Schützlinge auf diese kurze, aber eindringliche Feierstunde vorbereitet, zu der auch viele Eltern gekommen waren.
Unter den vorgetragenen Gedichten waren auch die Zeilen von Inge Auerbach: »Sie sind von Gott, die Sterne der Nacht. Auch mich, auch mich, hat er gemacht. Weine nicht Mama, hör mein Versprechen. Niemand wird meine Seele zerbrechen. Ich bin ein Stern.«

Stuttgart

Die Vorfreude steigt

Die Jüdische Allgemeine berichtet weiterhin live von der Jewrovision. Die Jugendzentren sind inzwischen nach und nach angekommen, das Madrichim-Team empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Die Vorfreude auf die Show steigt!

 15.05.2026

Genf

Döpfner fordert beim World Jewish Congress entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus

Mit Blick auf die Hamas-Massaker vom 7. Oktober kritisiert der Springer-Chef die Reaktion: »Unmittelbar nachdem die Bilder der Opfer zu sehen waren, begann die Verharmlosung.«

 12.05.2026

In eigener Sache

Wir suchen Verstärkung

Wir suchen zum 1. Juli 2026 einen Politik-Redakteur (m/w/d) in Vollzeit

 07.05.2026

Jerusalem

Israel fordert von Großbritannien mehr Einsatz gegen Antisemitismus

Nach einem weiteren Terrorangriff auf Juden wirft Jerusalem London vor, die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Präsident Herzog: »Es ist an der Zeit, dass die Welt aufwacht.«

 30.04.2026

Polen

Israel fordert Konsequenzen nach Eklat mit Hakenkreuz-Flagge

Im Parlament hatte ein rechtsradikaler Abgeordneter eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz an Stelle des Magen David gezeigt

 22.04.2026

Brüssel

Deutschland und Italien bremsen EU-Vorstoß gegen Israels Assoziierungsabkommen

Spanien, Slowenien und Irland fordern eine Debatte über das Abkommen. Außenminister Wadephul bezeichnet den Vorstoß als »unangemessen«

 22.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 13.04.2026 Aktualisiert

Fussball

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Podcast

»Arbeiten im Krieg ist eine große Herausforderung«

Zwischen Bomben und Bunker: Wie unsere Korrespondentin in Tel Aviv ihren Alltag erlebt

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