Oktoberfest

Brezeln und Lederhosen

In der Sukka auf der Terrasse des Gemeindezentrums ist es besonderes laut. Genau wie vor einem Jahr und auch aus dem gleichen Grund. Die festlich dekorierte Laubhütte sieht einem »Wies‘n-Zelt« ja ähnlich. Es riecht auch entsprechend süß nach rosa Zuckerwatte. Die Kinder und Jugendlichen des Jugendzentrums »Neshama« feiern hier ihr drittes jüdisches Oktoberfest. Eine Mischung aus jüdischer und bayerischer Musik heizt die Gesellschaft an und lockt Madrichim und Chanichim zum gemeinsamen Tanz. Als Stärkung für alle im Zelt wurde ein, selbstredend koscheres, Oktoberfestmenü angeboten: Würstl mit Kraut und Kartoffelsalat. Das Programm moderierte Debby Lieber.
Sie kündigt die erste Aufgabe im schon traditionellen Turnier an: einen Trinkspruch zu erfinden, in dem der Name von jeder Kwutzah vorkommt. Die Punkte, die jede Kwutzah verdient, werden in Form von kleinen Brezeln ausgegeben. Die Mannschaft, die am Ende die meisten Brezeln gesammelt hat, gewinnt den Wanderpokal. Noch eine Menge anderer Wettkämpfe haben sich die Organisatoren einfallen lassen. Es gab einen Kampf für »starke Mädels«, die zeigen mussten, wie lang sie volle Bierkrüge an ihren ausgestreckten Händen halten konnten. Natürlich wurden dabei die Altersunterschiede berücksichtigt. Ihre Kraft durften auch die Jungs beweisen. Mit möglichst wenigen Hammerschlägen mussten sie einen Nagel im Holz versenken. Dann gab es ein Wetttrinken, bei dem ein Liter Apfelsaft mit einem Strohhalm ausgetrunken werden sollte. Da brauchte es schon einen gewaltigen Durst. Die jüngeren Chanichim bekamen einen kleinen Vorteil und durften zu zweit oder zu dritt antreten. Egal ob es der Sketch-Wettbewerb war oder die Lebkuchendekoration, die Oktoberfest-Pantomime oder die Modenshow »Wiesenstyle 2050« – den Kindern und Jugendlichen hat alles viel Spaß gemacht. Marina Maisel

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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