Magbit-Eröffnung

An der Seite Israels

In ein ganz besonderes Ambiente hat Keren Hayesod München seine Freunde und Unterstützer in diesem Jahr zur Magbit-Eröffnung eingeladen: in die Räume des Bayerischen Landtags. Diese Gelegenheit wollte kaum einer verpassen, und so traf man sich am 13. März unter dem Motto »Der Landtag tanzt«, um das 90-jährige Bestehen der Israel-Aktion zu feiern. Nach der Begrüßung durch den Münchner Vorsitzenden David Leschem und dem Dank an die Sponsoren ging Präsidentin Charlotte Knobloch auf die notwendige Solidarität mit Israel ein, »zu einem Land, das für seinen Pioniergeist und seinen Optimismus – auch unter schwierigsten Voraussetzungen – bekannt ist«. Der Abend im Bayerischen Landtag unterstreiche das gemeinsame Ziel, »an der Seite Israels zu stehen und das Land unserer Träume im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen. Ein Grundsatz, dem sich Keren Hayesod seit seiner Gründung vor 90 Jahren verpflichtet fühlt. Seit damals ist das Ziel aller Bemühungen die Sammlung von Spenden für Erez Israel – noch lange bevor der jüdische Staat seine Unabhängigkeit erklärte.«
Diese Notwendigkeit untermauerte anschließend der Knesset-Abgeordnete Nachman Shai. Er schilderte die Situation Israels mit all seinen innen- und außenpolitischen Aufgaben. Die Bedrohung durch den Iran gehöre dabei zu den fundamentalen Problemen. Im Inneren stehe das Land vor den Herausforderungen der Integration der Zuwanderer. Der Aufbau des Staates sei noch lange nicht abgeschlossen. Damit wandte er sich auch an die Gäste des Festabends mit der Bitte um Unterstützung. Darin waren sich die Freunde von Keren Hayesod einig. Sie bestätigten mit ihren Spenden, was Charlotte Knobloch formuliert hatte: »Der Keren Hayesod verändert seit Jahrzehnten das Leben in Israel und schenkt dadurch allen Juden weltweit Hoffnung.«
Nach diesem offiziellen Teil genossen alle das Flying Buffet und die Musik der israelischen Sängerin Inbal Aharoni.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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