Abschied

Alles hat seine Zeit

von Marina Maisel

»Im Juli gehen wir aus der Möhlstraße raus / Danke an dieses alte Haus« – mit diesem Vers nehmen die Kinder der Vorschulgruppe zusammen mit Eltern und Pädagogen Abschied von ihrem Kindergarten. Im Herbst geht es dann in die neuen Räume im Gemeindezentrum am Jakobsplatz. Zum letzten Mal haben sich alle in dem kleinen, aber sehr gemütlichem Saal zum festlichen Abschiednehmen versammelt.
Die traditionelle Feier der Vorschulkinder des jüdischen Kindergartens bekam dadurch eine besondere Note. Mit Tanz und Gesang ließen die Kinder das jüdische Jahr und seine Feste Revue passieren. Auf diese Weise sagten sie ihren Betreuerinnen »Lob und Dank« für die schöne Zeit. Die Eltern zeigten sich berührt von den persönlichen Liedtexten, welche die Leiterin des Kindergartens, Marianne Rössel, zusammen mit Conny Zeussel verfasst hatte.
Ein wenig Wehmut kommt auch bei manchen Eltern auf. Schließlich war das Haus für viele Generationen ein Stück Zuhause. Die Vorsitzende des Elternbeirats zum Beispiel, Talia Presser, hat hier selbst Kindergarten und Schule besucht. Der Abschied ihres Sohnes Ramon von der Möhlstraße ist für sie fast ein doppelter.
Eine kleine Erinnerung an die Betreuerinnen Irina Sokolov, Jelena Volodarski, Stefanie Grothe, Anne-Rose Greipl und die Musikleiterin Luisa Pertsovska bleibt den Mädchen und Jungen: Gemeinsam haben sie schon die Schultüten für den ersten Schultag gebastelt.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

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