Hadassah-Komitees

Alle guten Dinge

Alle guten Dinge

Ein Abend des Hadassah-Komitees

von Miryam Gümbel

Hoch über den Dächern der Stadt in der Sky Lounge Munich waren über hundert Münchner zusammengekommen, um hier das Panorama und den Sonnenuntergang zu genießen. Eingeladen hatte das Hadassah-Komitee München. Freundeskreise des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem befinden sich in zahlreichen Ländern. In Deutschland gibt es dank des Engagements des Ersten Vorsitzenden von Hadassah Deutschland, Thomas Ruzicka, zwei Freundeskreise: in Düsseldorf und in München, wohin der Medizinprofessor dem Ruf als Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München gefolgt war. In Berlin ist ein dritter Freundeskreis im Aufbau.
Schwerpunkte der Unterstützung sind die Forschung und Behandlung von Hautkrankheiten sowie der Aufbau eines Mutter-Kind-Zentrums an der Jerusalemer Klinik. Ruzicka konnte unter anderem in der Sky Lounge auch die Präsidentin von Hadassah International begrüßen. Die erst kürzlich in dieses Amt gewählte Trisha Margulies sprach über die Begeisterung, mit der sich die Komitees, die sie auf ihrer ersten großen Reise besucht hatte, für die Unterstützung der Hadassah-Klinik einsetzen. Die Arbeit dieses Hauses, das weder ethnische noch religiöse Barrieren kennt, trage ein großes Stück zur einem positiven Israelbild bei.
Die Besucher der Veranstaltung konnten sich an diesem Abend noch von einer weiteren Qualität Israels überzeugen: Alexis Zohner-Nassi, vom gleichnamigen Münchner Weinhandel, stellte bei einer Weinprobe den koscheren Rebensaft in verschiedenen Varianten vor.

Die Universität Pennsylvania will nicht auf die Forderung eingehen, Daten jüdischer Mitarbeitenden zu veröffentlichen.

USA

Müssen US-Unis Informationen über jüdische Mitarbeiter herausgeben?

Die Universität Pennsylvania wehrt sich gegen die Forderung, persönliche Daten jüdischer Mitarbeitender auszuhändigen. Der Fall wird vor einem US-Bundesgericht verhandelt.

von Nicole Dreyfus  29.01.2026

Fernsehen

Wie Skandal-Camper Gil Ofarim erste Sympathie-Punkte sammelt

Kompliment und Kloppe für Gil Ofarim

von Aleksandra Bakmaz  29.01.2026

TV

Dschungelcamp: Gil Ofarim will nicht sprechen - oder doch?

Bei Hitze und Hunger schütten die Campteilnehmer sich gegenseitig ihr Herz aus. Am zweiten Tag in Down Under lassen die Dschungelbewohner tief blicken. Doch nicht jeder bekommt Mitleid

von Inga Jahn  25.01.2026

Leipzig

Gegensätzliche Nahost-Demos linker Gruppen 

Ein Team des MDR wurde aus der antiisraelischen Demo heraus angegriffen

 17.01.2026

TV-Tipp

Als David Bowie weinte: Arte-Doku beleuchtet die Schattenseiten eines musikalischen Genies

Oft feiern Filmporträts ihre Protagonisten mehr oder weniger unkritisch. Eine Arte-Doku über Popstar David Bowie wählt einen anderen Weg - und ist genau deshalb so gelungen

von Manfred Riepe  14.01.2026

Brandenburg

»Was soll der Scheiß?«: Nach Brandanschlag - Büttner übt scharfe Kritik an Linken-Spitze

Die Hintergründe

 10.01.2026

Antisemitismus

Die kruden Thesen eines AfD-Abgeordneten

Ein AfD-Parlamentarier teilte einen Instagram-Post, in dem die Rothschild-Familie mit dem Untergang der »Titanic« 1912 in Verbindung gebracht wird

 08.01.2026

Brandenburg

Generalstaatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Anschlag auf Büttner

Nach dem Brandanschlag und die Morddrohung gegen den Antisemitismusbeauftragten haben die Ermittler eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

 07.01.2026

Potsdam

Antisemitismusbeauftragter erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner ist immer wieder Drohungen ausgesetzt. Nach einem Brandanschlag und einer Morddrohung per Brief verschärft er nun Sicherheitsmaßnahmen. Die Solidaritätsbekundungen für ihn reißen nicht ab

 07.01.2026