Es begann an Chanukka
Wiesbaden – Eine Gemeinde dank amerikanischer Hilfe

Der erste Rabbiner der Wiesbadener Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg war ein amerikanischer Soldat namens Captain William Balin.
Er entzündete am 22. Dezember 1946 die Kerzen des Chanukkaleuchters und feierte den ersten jüdischen Gottesdienst in der Stadt nach Kriegsende. Mit Unterstützung der US Army hatten Überlebende der Konzentrationslager in Osteuropa die Gemeinde neu gegründet.
Als Bethaus diente die notdürftig instand gesetzte Synagoge in der Friedrichstraße. Erst 20 Jahre später wurde das Provisorium ersetzt. An gleicher Stelle entstand das Gemeindezentrum. Heute hat die Gemeinde rund 750 Mitglieder.
Das Angebot ist vielfältig: Neben dem Religionsunterricht werden Hebräischkurse für Deutsch- und Russischsprachige abgehalten. Außerdem gibt es Deutschunterricht für alle Altersstufen und Russischunterricht für Kinder sowie eine Krabbelgruppe.
Die Gemeinde bietet einen Lernzirkel, ein Jugendzentrum und Kummrin, den Club für junge Erwachsene sowie eine Bibliothek und vielfältiges Kulturprogramm. Bei TuS Makkabi Wiesbaden kann man Schach, Shaping, Selbstverteidigung (Krav Maga), Basketball, Wassergymnastik für Damen, Turnen für Seniorinnen, Tischtennis betreiben.
Jüdische Gemeinde Wiesbaden
Vorsitzender: Jakov Gutmark
Friedrichstraße 31/33
65185 Wiesbaden
Kontakt
Tel.: 0611/93 33 03-0
info@jg-wi.de
www.jg-wi.de
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