Deutsches Jerusalem

Mannheim – Große Gemeinde mit sozialem Image

Jüdische Gemeinde Mannheim

»Deutsches Jerusalem« wurde Mannheim Ende des 18. Jahrhunderts auch genannt, in Anspielung darauf, dass die jüdische Gemeinde der Stadt mehr als 1.000 Mitglieder hatte.

1925 waren es schon mehr als 6.000. Unter ihnen war Julius Moses, ein Arzt, der sich besonders für Bildung und Erziehung der armen Bevölkerung einsetzte. Maßgeblich war Moses am Konzept des »Mannheimer Schulsystems« beteiligt, dem Vorläufer des noch heute in Deutschland gültigen mehrstufigen Schulmodells. Moses floh vor dem Terror der Nazis nach Israel, wo er am Aufbau des Gesundheitswesens beteiligt war.

Nach Ende des »Dritten Reichs« wurde die jüdische Gemeinde von Überlebenden neu gegründet, zunächst lebten nur rund 100 Juden in Mannheim. Deren 1957 fertig gestellter neuer Beetsaal im ehemaligen jüdischen Waisenhaus war erst der zweite, der im Südwesten Deutschlands in der Nachkriegszeit eröffnet wurde.

Heute leben rund 650 Juden in Mannheim. Die 1987 erbaute neue Synagoge bietet ihnen eine Vielzahl von Angeboten, darunter eine Mikwe, koschere Küche, Kindergarten, Bibliothek und Festsaal.


Jüdische Gemeinde Mannheim
Vorsitzender: Majid Khoshlessan
F 3, 4; Rabbiner-Grünewald-Platz
68159 Mannheim

Kontakt
Tel.: 0621/15 39 74
gemeinde@jgm-net.de
www.jgm-net.de

Jüdische Gemeinde Mannheim
Gottesdienste
Synagoge F 3, 4; Rabbiner-Grünewald-Platz

Freitag, 24. November
Gottesdienst
18:30 Uhr

Samstag, 25. November
Schacharit
09:30 Uhr

Fotostrecken

Unser Blog aus Israel

BDS

BDS-Bewegung – zum Dossier

Boycott Divestment Sanctions

Zum Dossier

Wieso Weshalb Warum

Religiöse Bräuche und Begriffe

mehr…

Sprachgeschichte(n)

Über die Herkunft gängiger Wörter wie Pleite, Knast und Polente

mehr…

Anzeige

Gottesdienste

Gottesdienste in den Jüdischen Gemeinden

Glossar

Glossar

Gemeinden

Juedische Gemeinden

Service

Service

Wetter

Wetter - Herbst
Berlin
3°C
regenschauer
Frankfurt
7°C
regen
Tel Aviv
16°C
regenschauer
New York
7°C
wolkig
Zitat der Woche
»Völkisch-antisemitischer Jammer-Ossi«
Der Kabarettist Uwe Steimle darf so bezeichnet werden. Das entschied in
der vergangenen Woche das Amtsgericht Meißen.