Rabin-Gedenkkonzert

Yemen Blues in Berlin

Sänger Ravid Kahalani Foto: Zohar Ron

Am Sonntag, 6. November, 18 Uhr, lädt die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Berlin und Potsdam zum jährlichen Benefizkonzert ein. Im großen Sendesaal im Haus des Rundfunks RBB, Masurenallee 8-14, spielt »Yemen Blues« traditionelle jemenitische Melodien, Blues, Jazz und Funk.

Die Band um Ravid Kahalani, der bereits Sänger im Idan Raichel Project war, »vereint einige der besten Musiker Tel Avivs und New Yorks und hat in diesem Jahr erfolgreich einige der größten internationalen Bühnen erobert«, heißt es in der Ankündigung.

Erinnerung Seit 1996 veranstaltet die DIG Berlin und Potsdam jedes Jahr im November ein Charity-Konzert zum Gedenken an Yitzhak Rabin. Der ehemalige israelische Ministerpräsident wurde am 4. November 1995 bei einer Friedenskundgebung in Tel Aviv erschossen.

Mit dem jährlichen Konzert will die DIG einerseits an den großen Staatsmann erinnern, andererseits Spenden für einen guten Zweck sammeln. Der Berliner DIG-Vorsitzende Jochen Feilcke sagt: »In diesem Jahr unterstützen wir das Projekt Meir Panim, das sich für bedürftige Menschen in Israel engagiert und sie beispielsweise mit Essen unterstützt. Armut, das haben nicht zuletzt die Demonstrationen in Israel diesen Sommer gezeigt, ist in dem kleinen Land am Mittelmeer zunehmend ein Thema.«

Schirmherren der Veranstaltung sind Israels Botschafter Yoram Ben-Zeev und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. (ja)

Tickets: ab 25 Euro bei www.eventim.de oder der Tickethotline: 01805 5700 00. Weitere Informationen: www.digberlin.de

Hellerau

Tscheburaschka und WBS70

Die Ausstellung »Jüdische Ossis IV – Räume der Freiheit und des Rückzugs« stellt Fragen nach privater und öffentlicher Identität

von Katrin Richter  22.09.2026

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026