Hamburg

»Wohnzimmer für die Seele«

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde am Dienstagmittag in Hamburg die Synagoge Hohe Weide wiedereröffnet. Das Gotteshaus, dessen Grundstein am 9. November 1959 vom damaligen Bürgermeister Max Brauer gelegt wurde, war in den vergangenen Jahren zunehmend sanierungsbedürftig geworden. Nun konnte die Gemeinde unter finanzkräftiger Mithilfe der Reemtsma-Stiftung, der GEW und der Stadt Hamburg das runderneuerte Gebäude der Öffentlichkeit präsentieren.

Symbol Der Erste Bürgermeister der Hansestadt, Olaf Scholz, erinnerte in seiner Ansprache an die Symbolik der Grundsteinlegung. »Die jüdische Gemeinde gehört zu Hamburg«, betonte Scholz. »Die Synagoge ist ein ganz wichtiges Symbol dafür, dass nach dem Zivilisationsbruch wieder jüdisches Leben in Hamburg stattfindet.«

Philipp Stricharz, der stellvertretende Vorsitzende der Gemeinde, unterstrich den Stellenwert der Synagoge. Sie sei nicht nur ein zentrales Wahlversprechen seines Vorstands gewesen, sondern auch »der Anker der Gemeinde«. Das Gebetshaus solle ihren Mitgliedern »ein Wohnzimmer für die Seele sein«, so Stricharz.

Bei einer persönlichen Führung erläuterte Landesrabbiner Shlomo Bistritzky dem interessierten Ersten Bürgermeister Olaf Scholz die baulichen Erneuerungen der Synagoge, die seit 1960 nicht nennenswert saniert worden war.

Frankfurt

Tablets für Senioren

Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden ruft zu Sachspenden auf

 02.04.2020

München

Glückwunsch, Gemeindewahl, Gymnasium

Meldungen aus der IKG

 02.04.2020

Betreuung

Holocaust-Überlebende nicht erneut traumatisieren

Erfurter Soziologin: »Zuallererst ist es wichtig, zuzuhören«

 02.04.2020

Pessach

Mit Mundschutz zum Einkauf

Der koschere Einzel- und Großhandel in Berlin läuft im Corona-Modus

von Jérôme Lombard  02.04.2020

Frankfurt

Gute-Nacht-Gruß per Telefon

Wie das Budge-Heim in der Corona-Krise seine Senioren betreut

von Eugen El  02.04.2020

Bremen

Verantwortung kann man nicht delegieren

Die Gemeinde sieht keine Notwendigkeit für einen Antisemitismusbeauftragten

von Jérôme Lombard  02.04.2020

Tagung

Vier Tage Lernen und Diskussion

Im Jüdischen Gemeindezentrum fand ein internationales Rebbetzin-Treffen statt – vor der Corona-Krise

von Ellen Presser  02.04.2020

Kompakt

Wiederwahl, Festjahr, Geschäftsführerin

Meldungen aus den Gemeinden

 02.04.2020

Pessach

Belastungsprobe

Bei diesem Fest unter ganz besonderen Umständen brauchen wir Zuversicht und Zusammenhalt

von Josef Schuster  02.04.2020