Kompakt

Wahl, Tram, Orden

Im Amt als Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg bestätigt: Josef Schuster Foto: imago

Würzburg

Zentralratspräsident Josef Schuster ist am vergangenen Sonntag erneut zum Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg gewählt worden. Im Rahmen der satzungsmäßigen Generalversammlung sei Schuster damit in seinem Amt bestätigt worden, teilte die Gemeinde mit. Des Weiteren wurden die Vorstandsmitglieder Marat Gerchikov, Vladlena Vakhovska sowie Edvard Kovalerchuk in ihren Ämtern bestätigt. Neu gehört Oleksander Geybuch dem Gemeindevorstand an, da sich Oded M. Baumann nicht mehr zur Wahl stellte, erklärte die Gemeinde. ja

Frankfurt/Main

Zum einjährigen Jubiläum seiner Wiedereröffnung hat das Jüdische Museum gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft VGF eine eigens gestaltete Straßenbahn vorgestellt. Sie soll die jüdische Geschichte der Mainmetropole mit der Gegenwart verbinden. Neben dem Schriftzug »Wir sind jetzt« und dem Museumslogo sind auf der Straßenbahn unter anderem ein monumentales Moses-Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim aus dem Jahr 1817/18 und ein 1912 aufgenommenes Foto von Anne Franks Tante und Onkel beim Theaterspielen zu sehen. Die Autorin Mirna Funk sowie die Gastronomen James und David Ardinast sind neben anderen als Repräsentanten der Gegenwart auf der Tram abgebildet. ja

München

Eva Haller (73), Mitbegründerin und Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie (EJKA), ist mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung stehe jenen zu, »die mehr als das Verlangte leisten, die sich mit einem ›Gut‹ nicht zufriedengeben, die Vorbild sind, die Verantwortung leben und vorleben, die das Ich zurück- und andere in den Mittelpunkt stellen«, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU). Haller habe große Verdienste um »das religiöse und kulturelle Miteinander in unserer Stadt«, so Aigner. Sie mache sich stark für die jüdische Jugend- und Erwachsenenbildung und den interreligiösen Dialog, bringe Menschen zusammen, »ob bei der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, beim Runden Tisch jüdischen Lebens in München oder bei deutsch-israelischen Begegnungen für Jugendliche«. Haller betonte, dass sie sich sehr geehrt fühle, dass sie die Medaille aber auch als Anerkennung für das Team der EJKA sehe, »die wir alle bemüht sind, die demokratischen Werte für ein besseres Miteinander aufrechtzuerhalten«. Die Verleihung animiere sie und alle, die mit ihr arbeiteten, »unseren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen«. kd

München

Für Begegnung und Austausch

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Auszeichnung

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Dresden

Ein besonderer Schabbat

Köchin Sibel Cuniman Pinto serviert traditionelle sefardische Gerichte – und die Geschichten dazu

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Berlin

Neuer Gedenkstein für Margot Friedländer

Um die Erinnerung an das Vermächtnis Margot Friedländers wachzuhalten, ist am Donnerstag ein Gedenkstein mit ihrem Porträt auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee niedergelegt worden. Der Künstler ist ein 16-jähriger Schüler aus der Ukraine

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Frankfurt

Transparentes Haus

Die Jüdische Akademie des Zentralrats will ihren Besuchern ein vielseitiges Angebot machen

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Düsseldorf

Ein Abend voller Sorge und Hoffnung

Die Jüdische Gemeinde ehrt Wirtschaftsministerin Mona Neubaur mit der Josef-Neuberger-Medaille

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Tel Aviv

Premiere für Andrea Kiewel

Andrea Kiewel überrascht sich selbst und überwindet ihre Scheu vor dem Widerspruch – wegen Halloween

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Programm

Tipps und Termine

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München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Am 9. November 2006 wurde die Synagoge Ohel Jakob eröffnet - als Zeichen für die Rückkehr jüdischen Lebens ins Herz Münchens. Den 20. Jahrestag feiert die Kultusgemeinde mit einem Festakt. Erwartet werden prominente Gäste, etwa Bundeskanzler Merz

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