How To Act

Tipps und Tricks für das Finale

Lampenfieber
Tief ein- und ausatmen und ... noch mal tief ein- und ausatmen! Ich versuche immer, mich abzulenken, spiele dann meistens mit dem Handy oder quatsche mit meiner Band. Ich habe häufig großes Lampenfieber und weiß genau, wie sich das anfühlt.

Auftritt vorbereiten
Ich bin gerne ein paar Minuten vorher für mich, konzentriere mich, gehe Tanzschritte oder Gesangsparts noch einmal durch, und natürlich – Faustregel! – atme ich tief ein und aus.

Texte und Schritte vergessen?
Das Gute ist, dass das Publikum die korrekten Schritte und Texte nicht kennt. Also keine Panik, ihr tut einfach so, als würde das alles zur Show gehören. Kopf hoch und weitermachen! Außer euch wird es niemand bemerken. Ganz sicher! Ich werde nicht verraten, wann und wo, aber es ist mir selbst auch schon einige Male passiert.

Essen vor Auftritten
Vor dem Singen sollte man keine Milchprodukte zu sich nehmen, da sie einen Film über die Stimmbänder legen. Essen sollte man vor dem Act schon, aber es ist wie beim Schwimmen oder bei anderen Sportarten: Mit vollem Magen auf die Bühne zu gehen, macht einfach keinen Spaß.

Wie man nach dem Auftritt wieder runterkommt
Muss man nicht. Feiert!!!

Outfit
Ich checke mein Outfit in jedem Fall ein bis zwei Tage vor dem Auftritt noch mal. Und falls mir etwas fehlt, habe ich Zeit genug, es zu besorgen. Am Tag selbst ist es mir persönlich zu riskant.

Ich wünsche allen Teilnehmern der Jewrovision alles Gute, großen Erfolg, jedoch vor allen Dingen viel Spaß bei ihren Auftritten. Es gilt der olympische Gedanke: DABEI SEIN IST ALLES! Wer mit dieser Einstellung in die Jewrovision geht, hat schon gewonnen. Behatzlacha!

Programm

Kleine Großstadtdektive, ein musikalischer Golem und Gespräche: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 5. bis zum 12. März

 03.03.2026

Berlin

Zentralrat der Juden: Das Ende des Mullah-Regimes liegt in unserem nationalen Interesse

Zentralratspräsident Josef Schuster sieht in den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran die Chance, das Mullah-Regime endlich zu beenden

von Jürgen Prause  02.03.2026

WIZO

Venedig am Neckar

Purim, Frauentag und gutes tun: der erste Maskenball in Stuttgart

von Brigitte Jähningen, Helmut Kuhn  02.03.2026

Zwiespalt

Purim-Fest in Deutschland unter dem Eindruck des Iran-Krieges

Feiern oder nicht? Purim ist ein fröhliches und ausgelassenes Fest. Gemeinden in Deutschland gehen mit Blick auf Nahost damit unterschiedlich um - zuweilen werden auch Feiern abgesagt

von Leticia Witte  02.03.2026

Verhandlung

Berufungsprozess nach antisemitischem Angriff

In Berlin beginnt am Donnerstag die Berufungsverhandlung nach dem antisemitischen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira

 02.03.2026

Köln

Jüdischer Karnevalsverein nimmt gestrandete Israelis auf

Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges wussten sie nicht mehr, wie sie zurück nach Israel kommen sollten - Flüge wurden gestrichen. Nun beherbergen Kölner Karnevalisten fünf Israelis. Erst einmal auf unabsehbare Zeit

 02.03.2026

Jugendkongress 2026

Sollten Juden heute für Deutschland kämpfen?

Lange galt die Frage nach einer Wehrpflicht als abgehakt. Doch seit der Reform des Wehrdienstgesetzes wird sie auch unter jungen Jüdinnen und Juden wieder kontrovers diskutiert – so auch an diesem Wochenende beim Jugendkongress

von Mascha Malburg  02.03.2026

Jugendkongress 2026

»Wir wurden hier aufgefangen«

Ronja Nayeri war als Sprecherin des iranischen Jugendverbandes »Ayande« auf dem Jüdischen Jugendkongress, als Israel den Iran angriff. Ein Gespräch über ein Wochenende zwischen Sorgen, Freude und Solidarität

von Mascha Malburg  02.03.2026

Porträt der Woche

»Es ist schön, jüdisch zu sein«

Julia Markhovski wuchs zweisprachig auf und fand ihre Identität

von Eugen El  01.03.2026