Bildung

Studiengang »Jüdische Soziale Arbeit« eingeführt

Die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Foto: Philipp Rothe

Der Zentralrat der Juden in Deutschland bietet in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ab dem Wintersemester 2019/20 einen Bachelor-Studiengang »Jüdische Soziale Arbeit« an. Das sieben Semester umfassende Studium gliedert sich in Präsenzzeiten und E-Learning-Phasen.

Rund alle zwei Monate wird eine Woche Präsenzlehre eingeplant, in der eine Einführung in die unterschiedlichen Lehreinheiten gegeben wird. Die weiteren Inhalte werden in E-Learning-Einheiten vertieft. Dadurch ist es möglich, das Studium auch berufsbegleitend zu absolvieren. Die Präsenzlehre findet in den Räumen der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg (HfJS) statt.

ISRAEL Die Studierenden haben auch Gelegenheit, Seminare aus dem Studienangebot der HfJS zu belegen. Während des Studiums werden zwei Praktika absolviert. Die Wissenschaftliche Leitung des Studiengangs haben Doron Kiesel und Esther Weitzel-Polzer inne. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester endet am 15. September.

Die Kosten des Studiums übernimmt der Zentralrat der Juden. Dazu gehören die Kosten für die Lehre und für die Unterkunft am Studienort. Teil des Studienprogramms ist auch eine Studienreise nach Israel.  ja

Weitere Informationen unter www.juedische-sozialarbeit.de

Berlin

Margot Friedländer erhält Walther-Rathenau-Preis

Die Laudatio hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

 04.07.2022

Berlin

Paul-Spiegel-Preis verliehen

Ausgezeichnet wurden TeBe Borussia und die Initiative »Omas gegen rechts«

 03.07.2022

Porträt der Woche

»Fechten verlernt man nicht«

Peter Marduchajew lebt in Dortmund und ist Sportlehrer an einer Grundschule

von Stefan Laurin  02.07.2022

Reise

Malabi, Kibbuz und Schabbat

Jugendliche der Europäischen Janusz Korczak Akademie haben Israel besucht – und Tagebuch geführt

 02.07.2022

Salomon Korn

»Es muss personelle Konsequenzen geben«

Jüdische Gemeinde Frankfurt und Landesverband sprachen mit Kunstministerin Angela Dorn über den documenta-Skandal

 01.07.2022

Sachsen

Polizei und jüdische Gemeinden kooperieren

Engere Zusammenarbeit im Kampf gegen Antisemitismus – zentraler Punkt ist Unterstützung bei Aus- und Fortbildung

 30.06.2022

Dessau

Eröffnung der Synagoge verzögert sich

Ursprünglich sollte das Gotteshaus bis Rosch Haschana fertiggestellt werden

 30.06.2022

Studie

Übergriffe auf jüdische Friedhöfe werden untersucht

Bundesweit werden dafür die Schäden und die materiellen wie immateriellen Folgen erfasst

 30.06.2022

München

Olympia 1972, Emigration, Paul Ben-Haim

Meldungen aus der IKG

 30.06.2022