1700 Jahre jüdisches Leben

»Shalom Cologne« vermittelt Geschichte und Gegenwart

Logo des 1700-Jahr-Jubiläums Foto: PR

Ein neues Bildungsportal vermittelt jüdische Geschichte und Gegenwartskultur in Köln. Mit dem Projekt »Shalom Cologne« beteilige sich das Kölner Forum für Kultur im Dialog am Festjahr zu 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland, wie der Verein mitteilte. »Wir haben das Bildungsportal Shalom-Cologne bewusst für junge Menschen und ihre Smartphones gestaltet«, erklärte Vereinsvorsitzende Claudia Hessel. Das Portal bietet zudem Angebote wie Expertengespräche für Lehrkräfte an.

PODCASTS In der Shalom-Box finden Kinder und Jugendliche den Angaben zufolge unter anderem Videos und Mitmach-Tools. In Podcasts äußern sich bekannte Personen wie die Opernsängerin Dalia Schaechter und der Rapper LGL Grand. Mit dem Shalom-Selfie können Menschen ihren Zusammenhalt in einem Foto darstellen. Aus vielen Einzelbildern soll im August ein großes Mosaik entstehen. Nach den Sommerferien ruft die Shalom-Challenge dazu auf, künstlerische Beiträge rund um das Judentum einzusenden.

Das Festjahr geht auf ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 zurück, das er nach Köln adressierte: »Mit einem allgemeinen Gesetz erlauben wir allen Stadträten, Juden in den Rat zu berufen.« Das Dokument gilt als der früheste schriftliche Nachweis für jüdisches Leben nördlich der Alpen. kna

Porträt der Woche

»Zu 100 Prozent mein Ding«

Daniel Stern ist Stand-up-Comedian und entdeckte sein Talent in Berlin

von Helmut Kuhn  17.01.2022

Berlin

Nelly Sachs’ Apfelbaum

Zum Neujahr der Bäume geht es im Jüdischen Garten in Marzahn um Kultur und Naturschutz

von Christine Schmitt  16.01.2022

Interview

»Die Bedeutung des Waldes kennenlernen«

Johannes Guagnin vom JNF-KKL über den Feiertag, Nachhaltigkeit und Bedeutungswandel

von Katrin Richter  16.01.2022

Trauer

»Danke, Trude!«

Salomon Korn erinnert sich an die verstorbene Zeitzeugin Trude Simonsohn

von Salomon Korn  13.01.2022

Kampagne

Appell an die Zivilcourage

Mit Plakaten, auf öffentlichen Displays und in der U-Bahn will der Senat für Antisemitismus im Alltag sensibilisieren

von Joshua Schultheis  13.01.2022

Bad Segeberg

»Sehr bedenklicher Zwischenfall«

Unbekannter versuchte am 31. Dezember, den Zaun zur Gemeinde zu überwinden

von Heike Linde-Lembke  13.01.2022

Gemeindecoaching

Mut zur Veränderung

Das Beratungsprogramm des Zentralrats der Juden geht in die zweite Runde - und stößt auf reges Interesse

von Heide Sobotka  13.01.2022

Görlitz

Fund mit vielen Fragen

Jüdische Gemeinde protestiert gegen den Umgang mit den zurückgegebenen Tora-Fragmenten

von Brigitte Jähnigen  13.01.2022

Köln

Alles auf Stillstand

Der Bau des Jüdischen Museums verzögert sich erneut

von Constantin von Hoensbroech  13.01.2022