Frankfurt/Main

Salomon Korn im Amt bestätigt

Der neue Vorstand (v.r.): Benjamin Bloch, Marc Grünbaum, Leo Latasch, Salomon Korn und Harry Schnabel Foto: Rafael Herlich

Am 3. Juli ist in Frankfurt der neue Gemeinderat gewählt worden. 23 Kandidaten hatten sich um einen der 17 Sitze in dem Gremium beworben. Von den 5512 stimmberechtigten Mitgliedern der Gemeinde gaben bei der Vorwahl und am Hauptwahltag insgesamt 1249 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 22,66 Prozent entspricht.

Wahlleiter Shlomo Augapfel fand in seinem Resümee anerkennende Worte für den Verlauf des Urnengangs. Vor allem lobte er »die lockere, freundliche Atmosphäre während der Stimmabgabe und den kollegialen und herzlichen Umgang der Kandidaten untereinander«, worin sich seines Erachtens die generell positive Stimmung in der Frankfurter Gemeinde widerspiegele.

Gestern Abend nun kam der Gemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte den neuen Vorstand. Viele Veränderungen hat es dabei nicht gegeben.

ressorts So wurden die fünf bisherigen Mitglieder des Vorstands alle in ihrem Amt bestätigt, bis auf eine Ausnahme sogar jeweils einstimmig. Zum Vorsitzenden des Vorstands wurde erneut Salomon Korn bestimmt, der sich im Besonderen um die Ressorts Kultus, Friedhof, Gemeindezeitung und Jüdische Volkshochschule kümmern wird.

Das Amt des Kulturdezernenten, das Korn bislang ebenfalls innehatte, wird künftig von Marc Grünbaum wahrgenommen werden. Ansonsten behält er seine Funktion als Dezernent für frühkindliche Erziehung, ist also weiterhin zuständig für Kindergärten und -krippen, außerdem für den Hort, das Jugendzentrum sowie für Junge Erwachsene.

Die weiteren Mitglieder des Vorstands sind: Leo Latasch, als Dezernent zuständig vor allem für Sicherheit und Soziales, Benjamin Bloch, der das Altenzentrum und die Altenwohnanlage sowie die Religionsschule Jeschurun als Dezernent betreuen wird, und Harry Schnabel. Schnabel ist künftig nicht nur für Finanzen und Steuern zuständig, sondern übernimmt außerdem von Bloch das Schulressort.

Corona

Doppelt schutzbedürftig

Kinder mit Einschränkungen leiden während der Pandemie besonders stark – so wie Daniel aus Villingen

von Christine Schmitt  05.12.2021

Porträt der Woche

»Berlin hat mich verändert«

Dan Allon ist Künstler und beschäftigt sich mit seiner Familiengeschichte

von Jérôme Lombard  05.12.2021

Lichterfest

Gemeinsam zuversichtlich

In ganz Deutschland beteiligen sich Politik und Gesellschaft öffentlich an den Feierlichkeiten zu Chanukka

von Brigitte Jähnigen  05.12.2021

Nordrhein-Westfalen

Zedaka in Kall

Die ZWST hilft Flutopfern mit »Tiny Houses«

von André Anchuelo  03.12.2021

Berlin

»Papier ist geduldig«

Fachleute appellieren an künftige Bundesregierung, angekündigte Förderung jüdischen Lebens umzusetzen

 03.12.2021

Festjahr

1700 Flaggen erinnern an 1700 Jahre

An Aktion »Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus« beteiligt sich auch der Zentralrat der Juden

 03.12.2021

»Stuttgarter Erklärung«

Symbolische Unterzeichnung in der Synagoge

Innenminister von Bund und Ländern fordern schärfere Verfolgung von Hass-Straftaten im Netz

 02.12.2021

Ausgburg

Jüdisches Museum bekommt neue Direktorin

Die 36-jährige Carmen Reichert übernimmt ab 1. Mai 2022 die Nachfolge von Barbara Staudinger

 02.12.2021

Pandemie

Jewrovision auf Ende Mai verschoben

Zentralratsgeschäftsführer Botmann: Sichere und angenehme Bedingungen im Februar voraussichtlich nicht möglich

 02.12.2021