Thüringen/Berlin

Rechtsextreme Vorfälle

Geschändet: der jüdische Friedhof in Sondershausen Foto: (CC) Aussteiger21

In Ostdeutschland ist es am Wochenende zu mehreren rechtsextremen Vorfällen gekommen. Nach einem Konzert von rechtsextremen Bands ist der jüdische Friedhof in Sondershausen geschändet worden. Laut Polizeiangaben beschädigten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag den Friedhofszaun auf drei Meter Länge und warfen einen Grabstein um. Hinweise auf die Täter gebe es noch nicht, es werde in alle Richtungen ermittelt.

Staatsschutz Der Staatschutz, das Landeskriminalamt und die Nordhäuser Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen, hieß es. Am Samstag hatte es im Sondershausen ein Konzert rechtsextremer Bands gegeben. Dazu waren mehr als 700 Neonazis in die nordthüringische Stadt angereist. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Konzert und der Schändung des jüdischen Friedhofs gebe, sei noch unklar.

Auch gegen einen Berliner ermittelt der Staatsschutz. Der betrunkene Mann hatte am Samstagabend in Berlin Treptow-Köpenick rechtsextreme Parolen gerufen. So soll der 49-Jährige in einem Volkspark unter anderem mehrfach mit ausgestreckten Arm »Heil Hitler« gerufen haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zusätzlich soll er bei der Festnahme Sicherheitsbeamte beleidigt haben. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen. Ein Alkoholtest bei ihm habe einen Wert von über zwei Promille ergeben. epd

Amtseinführung

Musikalischer Fingerabdruck

Kantor Assaf Levitin hat in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg viel vor

von Heike Linde-Lembke  24.09.2022

Rosch Haschana

Über sich hinauswachsen

Drängende Aufgaben waren 5782 in großer Zahl zu bewältigen. Auch im kommenden Jahr werden uns alte und neue Herausforderungen begleiten

von Charlotte Knobloch  24.09.2022

Berlin

Challe: Es geht rund

Laurel Kratochvila backt in Friedrichshain

von Katrin Richter  24.09.2022

ZWST

»Die Willkommenskultur ist unvorstellbar«

Ilya Daboosh über Hilfen für Geflüchtete, die besondere Rolle von Schoa-Überlebenden und Rosch Haschana

von Leticia Witte  24.09.2022

Justiz

Verteidiger von Musiker Ofarim fürchten »Schauprozess«

Der Musiker soll sich wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung verantworten

 23.09.2022

Würzburg

Josef Schuster wird erneut kandidieren

Die Ratsversammlung des Zentralrats der Juden findet am 27. November in Frankfurt statt

 23.09.2022

Rosch Haschana

Abnehmen, Sport treiben, verreisen

Welche Vorsätze und Pläne Jüdinnen und Juden für das neue Jahr haben

von Christine Schmitt  23.09.2022

Berlin

Süßer Neujahresempfang bei Chabad

Rabbiner Teichtal unterstreicht eine positive Lebenseinstellung

von Sophie von Zitzewitz  22.09.2022

Denkfabrik

»Wir wollen intervenieren«

Das jüdisch-muslimische Dialogprojekt des Zentralrats geht neue Wege

von Ralf Balke  22.09.2022