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Olympia 1972, Vaterjuden, Unternehmen

Ludwig-Maximilians-Universität Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten

Olympia 1972

In der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München findet am Mittwoch, 13. Juli, um 18.30 Uhr eine Podiumsdiskussion statt mit den Autoren des bei dtv erschienenen Buches Die Spiele des Jahrhunderts. Olympia 1972, der Terror und das neue Deutschland, Roman Deininger und Uwe Ritzer, sowie Klaus Wolfermann, Goldmedaillengewinner im Speerwurf 1972, und Jörg Ammon, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). Einen Impulsvortrag hält Ferdinand Kramer, Lehrstuhlinhaber für Bayerische Geschichte. Es moderiert Eva Lell vom Bayerischen Rundfunk. Unter dem Stichwort Olympia 72 wird um eine schriftliche Anmeldung gebeten unter antisemitimusbeauftragter@stmuk.bayern.de. ikg

Vaterjuden

Am Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr, wird im Jüdischen Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, der Sammelband Väter unser … Vaterjüdische Geschichten, der 2021 bei Vandenhoeck & Ruprecht erschien, vorgestellt. Ruth Zeifert, die in den 2010er-Jahren eine empirische Studie zu Vaterjüdinnen und Vaterjuden durchführte, gibt eine Einführung zu den historischen Hintergründen. Danach lesen Max Czollek, Regula Weil und Ruth Zeifert aus dem Buch, das biografisch, poetisch und anekdotenhaft aus der Lebenswirklichkeit verschiedener Generationen erzählt – der Diskrepanz zwischen Religionsgesetz und Realität. Eine Anmeldung zu dieser Kooperationsveranstaltung der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, Chaverim und Literaturhandlung München ist erforderlich unter office@beth-shalom.de oder telefonisch unter 089/76 70 27 11. Der Eintritt beträgt 8 Euro. ikg

Unternehmer

Im Verlag Nagel & Kimche veröffentlichte der Gründer und Sprecher des »Alphazirkels«, Andreas E. Mach, unter dem Titel Entrechtet, beraubt, verfolgt, ermordet eine Studie über jüdische Familienunternehmen in Hitlers München. Am Dienstag, den 19. Juli, um 18 Uhr stellt Mach diese im Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6, vor. Der Lesung von Konrad Bernheimer, Sunnyi Melles und Rachel Salamander folgt ein Zeitzeugengespräch mit IKG-Präsidentin Charlotte Knob­loch. Für diese Veranstaltung ist eine schriftliche Anmeldung bis 11. Juli unbedingt erforderlich (https://events.alphazirkel.de/de/buchvorstellung-juedische-familienunternehmen-in-hitlers-muenchen-geschrieben-und-recherchiert-von-andreas-e-mach/registration/). ikg

Freundeskreis

Der Freundeskreis des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur e. V. lud Ende Juni zu seiner Mitgliederversammlung. Der Rückblick, den Lehrstuhlinhaber Michael Brenner und Vereinsvorsitzende Olga Mannheimer gaben, stand im Zeichen von drei herausragenden, nicht allesamt guten Momenten. Die Vereinsaktivitäten, vor allem die lange geplante Reise nach Sarajevo, wurden ausgebremst durch die Coronapandemie. Das rundum gelungene Fest zum 25-jährigen Bestehen des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur, das durch den Festvortrag des Historikers Michael Meyer über Leo Baeck gekrönt wurde, war überschattet vom Ableben der Jiddisch-Expertin Evita Wiecki. Wie jedes Jahr wurden Preise für herausragende Arbeiten der Studierenden vergeben. Vier Studentinnen und Studenten, die endlich live oder auch online Sprachkurs-Stipendien absolviert hatten, berichteten derart lebendig über ihre Erfahrungen, dass es für die Sponsoren eine reine Freude war. So konnte noch am selben Abend ein Jiddisch-Sprach-Stipendium in memoriam Evita Wiecki ausgelobt werden. Bei den Neuwahlen des Freundeskreises wurden Olga Mannheimer als erste und Nermina Regenfuß als zweite Vorsitzende bestätigt, als Beisitzer wurden Daniel Mollenhauer und als Schatzmeisterin Julia Schweisthal gewählt. ikg

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