Reformjudentum

Liberale Perspektiven

Rabbiner Andreas Nachama Foto: Mike Minehan

Noch den ganzen Sonntag lang tagen in Berlin Vertreter der World Union for Progressive Judaism (WUPJ). Damit will die Organisation, die weltweit mehr als 1,5 Millionen Mitglieder hat, die Erneuerung jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sowie das Wachstum Progressiver Gemeinden in Berlin würdigen.

Das Treffen trägt auch der Tatsache Rechnung, dass Berlin der Ort war, an dem im 19. Jahrhundert die jüdische Reformbewegung ihren Ausgang nahm.

So fand am Freitag ein Gottesdienstbesuch mit anschließendem Schababt-Abendessen in der liberalen Synagoge Sukkat Schalom unter der Leitung von Rabbiner Andreas Nachama statt.

Gespräch Am Samstag trafen die WUPJ-Vertreter mit Sonja Guentner, Vorsitzende der Union progressiver Juden in Deutschland (UPJ), und UPJ-Geschäftsführerin Irith Michelsohn zusammen mit Gesprächen über liberales Judentum und seine Perspektiven im heutigen Berlin.

Zum Abschluss der Wochenendtagung haben die Teilnehmer am Sonntag die Möglichkeit zum Austausch mit liberalen Gemeindemitgliedern.

Die WUPJ begeht am kommenden Wochenende den 90. Jahrestag ihres Bestehens im Rahmen der Konferenz der Europäischen Union für Progressives Judentum in London. Die WUPJ war 1926 in London gegründet worden und hielt ihren ersten Kongress 1928 in Berlin ab. ja

Lesen Sie mehr dazu in unserer nächsten Printausgabe.

Mizwa

Krankenbesuche in Köln

Bikkur Cholim mit der Synagogen-Gemeinde

von Ulrike von Hoensbroech  28.07.2021

Nordrhein-Westfalen

Multimediale App zu Stolpersteinen

Erstmals ist es möglich, Informationen zu jeder der rund 14.000 verlegten Gedenktafeln abzurufen

 28.07.2021

Oldenburg

Antisemitischer Anschlag auf Gedenkwand

Unbekannte beschmierten das Mahnmal für NS-Opfer mit judenfeindlichen Parolen – Staatsschutz ermittelt

 28.07.2021

Stuttgart

Rabbiner Benjamin Soussan erhält den Verdienstorden von Baden-Württemberg

Er wurde für sein Engagement für die jüdische Gemeinschaft ausgezeichnet

 28.07.2021

UNESCO

»Ein wichtiges Zeichen«

Der Zentralrat der Juden begrüßt die Anerkennung der SchUM-Stätten als Weltkulturerbe

 28.07.2021 Aktualisiert

Weltkulturerbe

Unesco-Entscheidung über »SchUM«-Städte verschoben

Über das jüdische Erbe von Mainz, Worms und Speyer wird morgen beraten

 27.07.2021

Corona

Freiheiten mit Vakzin

Von wegen impfmüde: Die meisten Gemeindemitglieder lassen sich vor dem Virus schützen

von Elke Wittich  27.07.2021

1700 Jahre jüdisches Leben

Festjahr wird bis Mitte 2022 verlängert

Zentralratsvizepräsident Abraham Lehrer: »Ein wichtiges Signal« für Zivilgesellschaft und Organisationen

 25.07.2021

Porträt der Woche

»Mein Zuhause ist hier«

Noam Petri ist Abiturient, Makkabi-Mitglied und engagiert sich gegen Antisemitismus

von Eugen El  25.07.2021