München

Geschichte, Bibliothek, Identitäten

Albert Einstein Foto: imago/Cinema Publishers Collection

München

Geschichte, Bibliothek, Identitäten

Meldungen aus der IKG

 10.06.2021 08:35 Uhr

Albert Einstein

Am Dienstag, 15. Juni, 19 Uhr, wird auf Einladung der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität in einer Zoom-Veranstaltung »Albert Einstein und sein Judentum« thematisiert. Dazu sprechen Ze’ev Rosenkranz, Chefredakteur und stellvertretender Direktor am California Institute of Technology in Pasadena, Kalifornien, und Ingo Bergmann, Leiter der »Albert Einstein Dauerausstellung«. Um den Zugangscode zu der Veranstaltung zu erhalten, ist eine Anmeldung per E-Mail unter juedische.geschichte@lrz.uni-muenchen.de erforderlich. ikg

Geschichte

Die Vortragsreihe »1700 Jahre Quellen aus der deutsch-jüdischen Geschichte« läuft als virtuelles Gemeinschaftsprojekt der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen und des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München weiter. Am Montag, 14. Juni, 18 Uhr, spricht Andrea Löw, stellvertretende Leiterin am Zentrum für Holocaust-Studien/Institut für Zeitgeschichte München über die »Geschichte des Holocaust«. Anhand ausgewählter Quellen wird die Historikerin einige Aspekte aus der Perspektive jüdischer Opfer beleuchten. Wie nahmen die Verfolgten ihre Situation wahr, welche Handlungsmöglichkeiten sahen sie, und wie reagierten sie? Im Mittelpunkt stehen Quellen, die Juden im deutsch besetzten Polen schrieben und sammelten, um ihr Leben und Sterben zu dokumentieren. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter julia.treindl@lrz.uni-muenchen.de. Nach erfolgreicher Anmeldung erhält man den Zugangscode. ikg

Bibliothek

Die Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wird unter Berücksichtigung eines strengen Corona-Hygienekonzepts an zwei Tagen pro Woche wieder geöffnet. Die Bibliothekarin Marina Judkele wird ab 9. Juni mittwochs von 12 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 15 Uhr – nach telefonischer Terminvereinbarung – Interessenten zur Buchrückgabe und Ausleihe im Jüdischen Gemeindezentrum im 4. Stock (Treppenhaus 2) empfangen. Für Besucher gilt unbedingt FFP2-Maskenpflicht. Die Nutzung der Leseecke ist ausgeschlossen, weil längere Aufenthalte zu vermeiden sind. Änderungen des Schutz- und Hygienekonzepts bleiben – abhängig von den Inzidenzwerten – vorbehalten. Eine telefonische Voranmeldung unter 089/202400-475 ist unbedingt erforderlich. ikg

Identitäten

Unter dem Motto »Jewish Challenge: Aufsteigen« befasst sich die von der Europäischen Janusz Korczak Akademie installierte Sendung »JC-TV« am Donnerstag, den 17. Juni, ab 19.30 Uhr mit »jüdisch-deutsch-bayerischen Geschichten und Identitäten«. Mit dabei ist Roman Haller, der 2001 seine Kindheitserinnerungen unter dem Titel Davidstern und Lederhose veröffentlichte. Es moderiert – mit Referenz auf den Internationalen Tag des Kindes vom 1. Juni – die EJKA-Theatergruppe »Die Czaks«. Das Programm ist unter www.jchallenge.tv im Netz zu finden. ikg

Seniorenresidenz

Erst zwei Monate liegt die Grundsteinlegung zurück, aber die neue Seniorenresidenz der Israelitischen Kultusgemeinde hat bereits sichtbar Gestalt angenommen. Davon überzeugte sich Anfang der Woche das IKG-Präsidium mit Charlotte Knobloch an der Spitze bei einer Besichtigung im Prinz-Eugen-Park. Der Baufortschritt entspricht ganz den Planungen, sodass mit Eröffnung der Seniorenresidenz, die den Namen Zaidman tragen wird, zum Jahreswechsel 2022/23 gerechnet werden kann. ikg

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  05.05.2026 Aktualisiert

Unabhängigkeitstag

»Notwendig und ein Wunder«

Die IKG feierte Israels Menschen, Geschichte und Leistungen

von Luis Gruhler  05.05.2026

Gedenken

Ungebeugt trotz der Last

An Jom Hasikaron erinnerte die IKG an die Opfer der Kriege und des antisemitischen Hasses

von Luis Gruhler  05.05.2026

Düsseldorf

»Oh mein Gott, da ist ein Jude im Studentenwohnheim!«

Luai Ahmed wurde im Jemen geboren, wuchs mit Antisemitismus auf – doch nach seinem Umzug nach Schweden änderte sich alles

von Stefan Laurin  05.05.2026

Erinnerungsarbeit

Virtuelle Ausstellung mit NS-Zeitzeugen tourt durch Brandenburg

In der mobilen Ausstellung »In Echt?« berichten NS-Zeitzeuginnen und -zeugen von ihren Schicksalen. Die virtuelle Schau wurde 2023 in Potsdam entwickelt und tourt wieder durch Brandenburg

 05.05.2026

Berlin

Merz: Jüdisches Leben so bedroht wie lange nicht mehr

Das Präsidium der CDU tagte am Montag in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin und verabschiedete einen Beschluss gegen Antisemitismus. Kanzler Merz machte zuvor deutlich, warum das wichtig ist

von Detlef David Kauschke  04.05.2026 Aktualisiert

Frankfurt am Main

Marek Lieberberg wird 80 – Ein Leben für die große Bühne

Kaum ein anderer hat die Live-Musiklandschaft in Deutschland über Jahrzehnte so geprägt wie der jüdische Konzertveranstalter aus Frankfurt

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Geburtstag

Andreis Glück

Der Schoa-Überlebende Andrei Moiseenkow wird 100 – Weimar feiert seinen Ehrenbürger

von Helmut Kuhn  01.05.2026