Berlin

Gedenken zum Jom Haschoa

Mit dem Verlesen der Namen der 55.696 von den Nazis ermordeten Berliner Juden und einer Gedenkfeier hat die Jüdische Gemeinde in Berlin am Montag an den 74. Jahrestag des Warschauer Ghettoaufstands erinnert.

Auf der Gedenkveranstaltung im Gemeindehaus Fasanenstraße sprach neben dem Gemeindevorsitzenden Gideon Joffe auch die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld (CDU), ein Grußwort.

Zum Abschluss legten die Teilnehmer am Mahnmal vor dem Gemeindehaus einen Kranz nieder. Ein Rabbiner sprach das Kaddisch.

namenslesung Unter dem Motto »Jeder Mensch hat einen Namen« wurden zudem seit dem Vormittag vor dem Gemeindehaus die Namen der 55.696 von den Nazis ermordeten Berliner Juden aus dem Gedenkbuch des Landes vorgelesen.

Die Aktion, an der sich unter anderen Schüler des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn und Mitglieder des Jüdischen Jugendzentrums beteiligten, war bis etwa 23 Uhr geplant. Die Gemeinde hatte zudem alle Berlinerinnen und Berliner zum Mitmachen aufgefordert. Die traditionelle Namenslesung wird seit 1996 jährlich veranstaltet. Am Jom Haschoa wird seit 1951 der NS-Opfer gedacht. epd

Topographie des Terrors

Sprechzimmer der Geschichte

Direktor Andreas Nachama blickt auf sein Wirken zurück

von Christine Schmitt  09.12.2019

Köln

Weltweit geprüfte Daten

Die Germania Judaica ist eine einmalige Sammlung jüdischer Dokumente – jetzt feiert die Bibliothek 60-jähriges Bestehen

von Ulrike und Constantin von Hoensbroech  09.12.2019

ZWST

Fachkongress zum Trauma von Schoa-Überlebenden eröffnet

Konferenz in Frankfurt widmet sich bis Mittwoch der psychosozialen Arbeit mit Zeitzeugen und ihren Nachkommen

 08.12.2019

Porträt der Woche

»Ich liebe mein Leben«

Levana Emmert wurde in Nordafrika geboren, lebt in Nürnberg und bekocht gern in ihrem Restaurant Gäste

von Katrin Diehl  07.12.2019

München

Hommage, Jiddisch, Familie

Meldungen aus der IKG

 05.12.2019

München

Lackmustest für die Gesellschaft

Publizist Michel Friedman und Soziologe Armin Nassehi diskutierten über Antisemitismus

von Ellen Presser  05.12.2019