Lesbisch-Schwules Stadtfest

»Für Rechte von Minderheiten starkmachen«

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman (l.) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, bei der Eröffnung des Israelstands. Foto: Israelische Botschaft

Am Samstag hat der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller den Israelstand auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg eröffnet.

»Deutschland und Israel teilen heute dieselben Werte: Demokratie, Freiheit, Frieden und Fortschritt. Trotzdem müssen wir uns im Alltag immer wieder für die Rechte von Minderheiten starkmachen«, sagte Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

Tel Aviv Anfang Juni feierten rund 200.000 Teilnehmer in Tel Aviv die Gay Pride Parade. »Ich freue mich nun, an einem Fest der Vielfalt in Berlin teilnehmen zu können«, sagte der israelische Botschafter.

Die Botschaft ist bereits zum dritten Mal mit einem Stand auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest vertreten, das dieses Jahr unter dem Motto »Gleiches Recht für Ungleiche« stattgefunden hat. Neben Yakov Hadas-Handelsman und Michael Müller nahm auch die bekannte israelische Dragqueen Oshri an der Eröffnung teil.

Dieses Ereignis ist eine von drei Veranstaltungen, die Israel im Rahmen der CSD-Feierlichkeiten repräsentieren. Unter anderem zeigt das Kino Babylon vier israelische Filme mit LGBT-Bezug. lrs

Hillel

»Man fühlt sich bei uns willkommen«

Die neue Geschäftsführerin Liora Jaffe über das Zuhören, Visionen und Aha-Momente

von Christine Schmitt  22.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Frauen weggeschickt

Mitten am Tag soll ein 37-jähriger Afghane einen Brandsatz an der Bergischen Synagoge gezündet und sich danach antisemitisch geäußert haben. Vorher soll er zwei Passantinnen weggeschickt haben

 22.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Feiertage

Chatima towa, oder was?

Was von Rosch Haschana über Jom Kippur bis Sukkot die korrekte Grußformel ist

von Rabbiner Yaacov Zinvirt  20.09.2026 Aktualisiert

Porträt der Woche

Damit die Namen bleiben

Jorge Steffen ist Germanist und engagiert sich für den Erhalt von Grabsteinen

von Gerhard Haase-Hindenberg  20.09.2026

Sachsen-Anhalt

Halle: Gemeindevorsitzender hat keine Angst vor AfD-Regierung

Max Privorozki kritisiert in einem aktuellen Interview das Geschichtsbild der AfD in Sachsen-Anhalt. Er wolle jedoch abwarten, »was die Partei tatsächlich umsetzen würde«

 20.09.2026

Kommentar

Die Schatten der Vergangenheit sind lang

Wie der Hessische Rundfunk über jüdische Grundstücke stolpert

von Daniel Neumann  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge: Staatsanwaltschaft geht von Judenhass aus

Der 37 Jahre alte mutmaßliche Täter soll aus antisemitischen Gründen gehandelt haben

 18.09.2026