Dresden

Friedhof überfüllt

Die umgebaute ehemalige Beerdigungshalle auf dem neuen jüdischen Friedhof in Dresden Foto: dpa

Der jüdischen Gemeinde in Dresden fehlt es an Grabstätten. Während der alte jüdische Friedhof nicht mehr für Begräbnisse genutzt werden kann, sei der neue überfüllt, berichtet die in Dresden erscheinende »Sächsische Zeitung« (Freitagsausgabe). Es gebe derzeit nur noch eine Grabstelle. Von den mehr als 700 Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde in Dresden sind fast die Hälfte älter als 60 Jahre.

Erweiterung Im Judentum werden Grabstätten niemals neu belegt. Der Verstorbene erhält für immer eine Ruhestätte, ein »Haus der Ewigkeit«. Dem Bericht zufolge bemüht sich die Gemeinde schon seit Längerem um eine Erweiterung des neuen Friedhofs. Die in Aussicht gestellten 5000 Quadratmeter in Dresden-Johannstadt stünden aber bisher für Begräbnisse nicht bereit. Es fehle an Geld für die Einfriedung. Dem Bericht zufolge benötigt die Jüdische Gemeinde für abschließende Arbeiten rund 40.000 Euro. Die erhoffte Unterstützung von Stadt und Land blieb bisher aus. epd

Ehe

»Wir gehören einfach zusammen«

Ruth und Herbert Rubinstein feiern Diamantene Hochzeit. Ein Gespräch über Liebe, Kinder und Gemeinde

von Katrin Richter  04.03.2024

Neuerscheinung

Versöhnende Musik

Kantor Isidoro Abramowicz bringt ein Album mit religiösen Highlights der Literatur heraus

von Christine Schmitt  04.03.2024

Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille

Igor Levit: Direkt den Mund aufmachen bei Judenfeindlichkeit

Eine Reaktion auf Antisemitismus müsse stets sofort erfolgen, sagt der Pianist

 03.03.2024

Berlin

Brauchen wir eine Jugend-Quote?

Auf dem Abschlusspanel des Jugendkongresses wurde darüber diskutiert, wie junge Jüdinnen und Juden einen besseren Zugang zum Gemeindeleben finden können

von Ralf Balke  03.03.2024

Porträt der Woche

Der Netzwerker

Alex Golub über Musik, Mode und seine Pläne für eine jüdische Wohngemeinschaft

von Annette Kanis  03.03.2024

München

Bayerischer Verfassungsorden für Charlotte Knobloch

»Es ehrt mich, dass meine Arbeit für die jüdische Gemeinschaft so geschätzt werden«, sagt die Preisträgerin

 29.02.2024

Religion

Erster Einsatz eines Militärrabbiners seit dem Ersten Weltkrieg

Rabbiner Pal übernimmt die Seelsorge bei der »Standing NATO Mine Countermeasures Group 1«

 29.02.2024

Leipzig

Kantoren-Schmiede

Das Institut für traditionelle jüdische Liturgie feiert sein zehnjähriges Bestehen

von Thyra Veyder-Malberg  29.02.2024

Jewrovision

Im Lampenfieber

Aachen und Köln wollen Ende März gemeinsam mit einem ganz besonderen Auftritt gewinnen

von Christine Schmitt  29.02.2024