Erfurt

Fotoausstellung über Israel nach dem 7. Oktober 2023

Macht Bilder, die von der Kraft und Resilienz Israels zeugen: Halina Hildebrand aus Berlin

Erfurt

Fotoausstellung über Israel nach dem 7. Oktober 2023

Vom 18. Oktober 2024 bis 30. März 2025 zeigt das Netzwerk »Jüdisches Leben Erfurt« zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern die Ausstellung »Sei a Mensch«

 16.10.2024 11:02 Uhr

Das Erfurter Stadtmuseum zeigt von Freitag an aktuelle Fotos aus Israel. Die Ausstellung der polnischen Fotografin Halina Hildebrand mit dem Titel »Sei a Mensch« dokumentiert eindrücklich die Situation in Israel nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023. Die Bilder wecken gerade wegen ihrer nüchternen Formensprache tiefe Emotionen.

Mit den Fotografien von brutal zerstörten Wohnhäusern, aufgetürmten Autowracks, Menschen mit leeren, ohnmächtigen Gesichtern liefert Hildebrand Momentaufnahmen aus einem verwundeten Land. Nach dem brutalen Massaker der Hamas an Familien in Kibbuzim nahe der Grenze zu Gaza und jungen Menschen auf einem Musikfestival in der israelischen Negevwüste steht das gesamte Land nach wie vor unter Schock. Bewusst sind die Opfer gedemütigt, sexuell missbraucht und die Leichen geschändet worden.

Die Ausstellung will zudem ein starkes Zeichen gegen den Antisemitismus setzen. Sie zielt darauf ab, die tiefgreifenden Auswirkungen dieses Schicksalstages auf die israelische Gesellschaft festzuhalten.

Die gezeigten Bilder fangen das Leid, die Herausforderungen und die kollektive Resilienz der israelischen Bevölkerung ein.

Halina Hildebrand wurde 1953 in Polen geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung als Heilpraktikerin. Die Autodidaktin fand erst spät zur professionellen Fotografie.

Seit dem Jahr 2008 stellt Hildebrand weltweit ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. epd

Erfurt

Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen eröffnet

Die diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage bringen israelische Kultur nach Thüringen und setzen mit Konzerten, Lesungen und Debatten ein Zeichen gegen Antisemitismus. Die Eröffnung stand im Zeichen der aktuellen Kämpfe im Nahen Osten

 06.03.2026

Forschungsprojekt

Hochschule für Jüdische Studien will Schüler handlungsfähig machen

Antisemitischer Hass ist im Netz allgegenwärtig. Ein neues Projekt erforscht jetzt linken Judenhass - und befähigt Schüler, der Hetze entgegenzutreten. Entscheidend dabei: Medienkompetenz und historisches Wissen

von Volker Hasenauer  06.03.2026

Hamburg

Jüdische Zukunft an der Elbe

Debattieren, begegnen und einander stärken: Mehr als 400 junge Erwachsene setzten beim Jugendkongress ein Zeichen

von Joshua Schultheis, Mascha Malburg, Moritz Piehler  05.03.2026

Berlin

Jüdisches Krankenhaus sucht weiter nach neuem Träger

Das insolvente Jüdische Krankenhaus Berlin soll zunächst weiter in Eigenverwaltung saniert werden. Der Krankenhausbetrieb wird in dieser Zeit in vollem Umfang aufrechterhalten

 05.03.2026

Reaktionen

Zwischen Sorge und Hoffnung

Jüdinnen und Juden mit iranischen Wurzeln verfolgen intensiv die Nachrichten – sie bangen mit den Israelis und hoffen, eines Tages wieder in den Iran reisen zu können. Wir haben uns umgehört

von Katrin Richter, Christine Schmitt  04.03.2026

Thüringen

Doppelkonzert eröffnet Jüdisch-Israelische Kulturtage

Nach stornierten Flügen gelingt dem israelischen Sharon-Mansur-Trio aus Haifa doch noch die Anreise nach Deutschland. Jetzt starten die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen gemeinsam mit israelischen und iranischen Künstlern

 04.03.2026

Daniel Grossmann

»Wir bleiben sichtbar«

Der Münchener Dirigent erhält die Wilhelm-Hausenstein-Ehrung

von Esther Martel  04.03.2026

München

Verbunden aus Überzeugung

Die IKG ehrte Personen, die sich für die jüdische Gemeinschaft einsetzen

von Esther Martel  04.03.2026

Bedrohung

»Abstrakte Gefährdungslage«

Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die jüdischen Gemeinden in Deutschland alarmiert. Zugleich geht der Zentralrat davon aus, dass der Kampf gegen die Mullahs langfristig Sicherheit schafft

von Helmut Kuhn  04.03.2026