WIZO

Erfolgsstory für Israel

Feiern für Israel: Die Erlöse der Gala kommen den rund 170 von der WIZO getragenen israelischen Kindertagesstätten zugute. Foto: Stephan Pramme

Der vergangene Sonntagabend stand ganz im Zeichen der Wohltätigkeit – und des 70. Geburtstags Israels. Unter dem Motto »One Night for Children« hatte das WIZO-Team Berlin zu seiner alljährlichen Spendengala eingeladen.

Unter den Gästen im Grand Hyatt Hotel am Potsdamer Platz waren neben der Präsidentin von WIZO Deutschland, Simone Graumann, und zahlreichen Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die frühere First Lady Daniela Schadt, Lebensgefährtin des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff sowie die ehemalige Vorsitzende der WIZO-Gruppe Berlin und ehemalige Präsidentin der WIZO Deutschland, Lala Süsskind.

einsatz »Es tut gut, Menschen zu treffen, die sich so couragiert für andere einsetzen«, sagte Daniela Schadt in ihrem Grußwort. Mit ihrem Einsatz sei WIZO auch ein Beispiel für das heute wieder lebendige und vielfältige Judentum in Berlin und Deutschland.

Dem konnte der israelische Botschafter nur zustimmen. »Die enge Partnerschaft zwischen Israel und Deutschland basiert nicht zuletzt auch auf dem Austausch unserer Jugendlichen«, betonte Issacharoff. Die Frauen von WIZO leisteten mit ihrer auf die Jugend und die Familien fokussierten Arbeit hierzu einen wichtigen Beitrag. »Wir sind nur gemeinsam stark«, rief Jeremy Issacharoff dem Publikum unter großem Applaus zu.

Die Präsidentin von WIZO Deutschland, Simone Graumann, dankte dem Berliner Vorstand für sein »unermüdliches Engagement« für den guten Zweck. »Ebenso wie der Staat Israel ist die WIZO eine echte Erfolgsstory«, sagte Graumann. Die internationale Frauenorganisation trage in Israel dazu bei, im sozialen Bereich eine Lücke zu füllen, die der Staat aufgrund der notwendigen hohen Verteidigungsausgaben nicht ausreichend schließen könne. »In den WIZO-Einrichtungen findet jedes Kind und jeder Jugendlicher ein zweites Zuhause«, sagte Graumann.

Frauenrechtlerin 1920 von der britischen Zionistin und Frauenrechtlerin Rebecca Sieff in London als Vereinigung zur Unterstützung arbeitender jüdischer Frauen gegründet, betreut die WIZO heute in Israel rund 800 Projekte für Frauen, Senioren sowie Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen.

In den 172 von der Organisation getragenen Kindertagesstätten werden etwa 14.000 Kleinkinder betreut. Mit einer Patenschaft von 500 Euro kann einem Kind dort ein Jahr lang ein Platz finanziert werden. Bei der Spendengala am Sonntagabend wurden wieder Hunderte solcher Patenschaften gezeichnet.

Corona-Krise

Verbände fordern mehr Hilfen für arme Menschen

Auch die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland hat den Aufruf unterzeichnet

 26.01.2021

Frankfurt am Main

Davidstern auf Frankfurterisch

Mit einer Mundart-Plakatkampagne möchte die Stadt zeigen, dass jüdisches Leben dazugehört

 26.01.2021

27. Januar

Jüdische Studierendenunion startet Initiative

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus schildern junge Juden, was »Nie Wieder« heute bedeutet

 26.01.2021

Berlin

Obermayer Awards verliehen

Bei der Zeremonie im Abgeordnetenhaus wurden die Preisträger wegen der Corona-Pandemie life zugeschaltet

 26.01.2021

Tutzing

Josef Schuster hält Festvortrag beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie

Thema des Zentralratspräsidenten wird das jüdische Leben der Gegenwart sein

 25.01.2021

Heidelberg

Wissenschaftler blicken auf Geschichte und Gegenwart Israels

Die Hochschule für Jüdische Studien lädt zu der Online-Vortragsreihe »Israel und der Nahe Osten« ein

 25.01.2021

Porträt der Woche

Alternative Wege gehen

Oleg Lipski ist Pharmazeut und kam mit seiner Familie von Minsk nach Deutschland

von Urs Kind  24.01.2021

Gedenken

Eine Tora im Bundestag

Sie wurde ein Jahr lang in Israel restauriert. Jetzt wird sie vollendet

von Miryam Gümbel  22.01.2021

Auszeichnung

Obermayer Awards werden werden am Montag in Berlin verliehen

Der Preis würdigt das Engagement gegen Vorurteile und die Bewahrung jüdischer Geschichte

 22.01.2021