Berlin

Schon wieder ein Chanukka-Leuchter geschändet

Im ganzen Berliner Stadtgebiet sind rund 50 der achtarmigen Leuchter an öffentlichen Plätzen aufgestellt Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

In Berlin ist erneut ein Chanukka-Leuchter geschändet worden. Nach Angaben der Polizei haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag an dem an der Urania in Berlin-Schöneberg aufgestellten Leuchter ein Licht gewaltsam entfernt und auf den Boden geschmissen.

Zudem wurde ein Schild an dem Leuchter abgerissen. Bemerkt habe die Beschädigung gegen 23.20 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ermittelt werde wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Bereits wenige Stunden nach Beginn des Lichterfestes am vergangenen Donnerstag hatte ein Unbekannter einen am Wilden Eber in Berlin-Schmargendorf aufgestellten Chanukka-Leuchter umgeworfen.

Zu Chanukka wurden im ganzen Berliner Stadtgebiet an öffentlichen Plätzen rund 50 der achtarmigen Leuchter aufgestellt. epd

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  13.04.2026

Gedenken

Zwischenrufe bei Weimer-Rede in Buchenwald

Schon im Vorfeld hatte es Kritik am Auftritt des Kulturstaatsministers beim Buchenwald-Gedenken gegeben. Auch vor Ort gab es Gegenwind. Das sagt Weimer selbst dazu

 13.04.2026

Gedenken

»Für mich steht sein ‚Hochverrat‘ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit«

Hape Kerkeling sprach anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald über seinen Großvater Hermann, der dort fast drei Jahre inhaftiert war. Wir dokumentieren seine Rede

 13.04.2026

Berlin

Trauer um Rabbiner Avraham Golovacheov

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin ist am Montag nach schwerer Krankheit gestorben. Vor 18 Jahren war er als Chabad-Gesandter in die deutsche Hauptstadt gekommen

 07.04.2026

Porträt der Woche

Ich bin dankbar

Svitlana Petrovska überlebte die Nazis – und floh vor Putins Krieg nach Berlin

von Rob Savelberg  06.04.2026

Kahal Adass Jisroel

Platz für die Zukunft

Die Gemeinde in Berlin plant für 26 Millionen Euro ein neues Gemeinde- und Bildungszentrum

von Christine Schmitt  06.04.2026

Schwerin

Ein Denkmal für Willy

Der ehemalige Rabbiner William Wolff wird mit einer Statue geehrt

von Axel Seitz  06.04.2026

»Meet a Jew«

Viele Fragen

Marguerite und Benjamin sind zwei Freiwillige, die im Rahmen des Zentralratsprojektes mit Jugendlichen über das Judentum ins Gespräch kommen. So wie kürzlich in Spandau mit einer Box Mazzot

von Alicia Rust  06.04.2026

Jom Haschoa

Narbe gegen das Vergessen

Wir, die Nachkommen der Zeitzeugen und der Ermordeten, dürfen das Leid unserer Großeltern nicht verstecken – wir müssen dafür sorgen, dass es unseren Kindern erspart bleibt

von Eugene Korsunsky  06.04.2026