Berlin

Rabbiner Walter Homolka im Amt bestätigt

Rabbiner Walter Homolka Foto: dpa

Rabbiner Walter Homolka bleibt Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland (UpJ). Die Generalversammlung habe den Rektor des Potsdamer Abraham Geiger Kollegs am Freitag in Berlin im Amt des Vorsitzenden des liberalen Judentums bestätigt, teilten das Kolleg und die Union progressiver Juden mit.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Inna Shames vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein gewählt, die ebenso wie die Schatzmeisterin Alexandra Khariakova aus dem Landesverband Progressiver Jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bereits dem letzten Vorstand angehörte.

Vernetzung Shames werde für die Vernetzung der Gemeinden zuständig sein, hieß es. Neu im Vorstand sind den Angaben zufolge Daniel Alon Scheper aus Kassel, der künftig das Ressort Jugend betreuen werde, und Sandra S. Losch aus Bamberg, die für das Thema Sicherheit und Internationales zuständig ist.

Es habe sich erneut ein gutes Team an der Spitze des liberalen Judentums in Deutschland gefunden, erklärte Homolka: »Generationenübergreifend, geografisch ausgewogen, eine gute Mischung aus Zuwanderern und Eingesessenen, mit einer großen weiblichen Präsenz.«

Die Union progressiver Juden in Deutschland wurde 1997 gegründet. Sie ist der Zusammenschluss von 25 liberalen Gemeinden in Deutschland mit rund 5200 Mitgliedern. Die Union progressiver Juden in Deutschland ist Mitglied der World Union for Progressive Judaism (WUPJ) mit Sitz in Jerusalem. epd

Talmudisches

Die Folgen des Hasses

Was unsere Weisen über die Konsequenzen aus Feindschaft und Groll lehrten

von Chajm Guski  27.08.2026

Schule

Jüdisch alphabetisiert

Zum ersten Mal seit der Schoa entstehen in Deutschland Arbeitsbücher für den jüdischen Religionsunterricht. Der erste Band widmet sich der Tora und ist nun erschienen

von Mascha Malburg  25.08.2026

Einspruch

Jeden Tag neu

Rabbinerin Ulrike Offenberg erinnert daran, dass im Elul alle Verantwortung tragen, sich selbst zu verändern

von Rabbinerin Ulrike Offenberg  25.08.2026

Ki Teze

Geben statt nehmen

In der Ehe wie in der Beziehung zu G’tt geht es nicht darum, was uns zusteht, sondern darum, was wir aus Liebe für den anderen tun können

von Vyacheslav Dobrovych  21.08.2026

Zedeka

Mehr als Mitleid

Sollte man Bettlern immer etwas geben, und wenn ja, wie viel? Eine jüdisch-ethische Betrachtung zu Menschlichkeit, Verantwortung und Urteilskraft

von Rabbiner Raphael Evers  21.08.2026

Talmudisches

Ein jüdischer Münchhausen

Was unsere Weisen über fantastische Geschichten, Seeungeheuer und unvorstellbar große Vögel zu erzählen wussten

von Rabbinerin Yael Deusel  20.08.2026

Meinung

Brennende Moscheen: Moralische Klarheit bei Siedlergewalt

Die Stimme gegen Gewalt, die im Namen des jüdischen Volkes ausgeübt wird, muss ebenso klar und deutlich vernehmbar sein wie gegen die Gewalt, die sich gegen uns richtet

von Rabbiner Pinchas Goldschmidt  14.08.2026

Schoftim

Was wir sehen – und was nicht

Die moderne Wahrnehmungsforschung und die Tora verweisen auf dieselbe Einsicht: Unser Blick prägt unser Urteil

von Rabbiner David Kraus  14.08.2026

Talmudisches

Von Marktplätzen und Badehäusern

Was unsere Weisen über die Vervollkommnung der materiellen Welt lehren

von Vyacheslav Dobrovych  14.08.2026