Niedersachsen

Jüdischer Friedhof in Wolfsburg mit Ewigkeitsruherecht

Gedenken auf einem jüdischen Friedhof (Symbolfoto) Foto: imago

Auf dem Wolfsburger Nordfriedhof entsteht im östlichen Teil auf etwa 2300 Quadratmetern Fläche ein jüdischer Friedhof. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Stadt Wolfsburg und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der die Fläche erwarb und nun eigenständig verwalten könne, wie die Stadt am Montag mitteilte.

»Eine scheinbar never ending story wird endlich gut«, sagte Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes. »Die Jüdische Gemeinde in Wolfsburg verfügt nun über einen Friedhof in eigener Zuständigkeit und das Ewigkeitsruherecht für jeden hier Bestatteten ist damit gewährleistet.« Bereits im Februar 2017 wurde auf einem kleinen Teil der Fläche ein Jüdisches Grabfeld für etwa 20 Grabstellen geplant und eingerichtet.

Die Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, Iris Bothe, betonte, die Integration des Jüdischen Friedhofs als Bestandteil des Nordfriedhofs sei ein wichtiges Zeichen für religiöse Vielfalt und das friedliche Miteinander – insbesondere in der aktuellen Zeit. dpa

Erlösung

Nur ein scheinbarer Gegensatz

Warum wir an die Ankunft des Maschiach glauben sollten – aber nicht an einen Zeitpunkt

von Vyacheslav Dobrovych  16.10.2026

Talmudisches

Bier

Was unsere Weisen über Getränke und ihre Wirkung lehren

von Rabbinerin Yael Deusel  16.10.2026

Noach

Die Entstehung der Vielfalt

Wie nach der Sintflut eine neue Ordnung der Menschheit ihren Anfang nahm

von Yonatan Amrani  15.10.2026

Dresden

Tora-Projekt wird verlängert

Mitten in Dresden wird derzeit in aller Öffentlichkeit eine Tora-Rolle geschrieben. Das Projekt soll jüdisches Leben sichtbar machen. Die Schreiberin sitzt in einem gläsernen Pavillon

 14.10.2026

Talmudisches

Klassengröße

Was unsere Weisen über das Lernen in Gemeinschaft lehren

von Yizhak Ahren  09.10.2026

Erziehung

Der widerspenstige Sohn

Wer sich gegen seine Eltern auflehnt, soll laut Tora mit dem Tod bestraft werden. Die jüdische Tradition ringt mit dem Text und fragt, wie Familien miteinander verbunden bleiben

von Shoshana Ruerup  09.10.2026

Bereschit

Worte retten Leben

Rechtzeitig miteinander zu sprechen, kann Hass und Gewalt verhindern und Versöhnung möglich machen

von Rabbiner Joel Berger  08.10.2026

Dialog

Zwischen Vatikan und Juden geht nach dem 7. Oktober kaum noch was

Seit Jahrhunderten ist das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Juden turbulent. Nach einem Zwischenhoch unter Johannes Paul II. kühlte es wieder ab. Und seit dem Gazakrieg nähert es sich einem neuen Tiefpunkt

von Ludwig Ring-Eifel  06.10.2026

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  02.10.2026