Niedersachsen

Jüdischer Friedhof in Wolfsburg mit Ewigkeitsruherecht

Gedenken auf einem jüdischen Friedhof (Symbolfoto) Foto: imago

Auf dem Wolfsburger Nordfriedhof entsteht im östlichen Teil auf etwa 2300 Quadratmetern Fläche ein jüdischer Friedhof. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Stadt Wolfsburg und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der die Fläche erwarb und nun eigenständig verwalten könne, wie die Stadt am Montag mitteilte.

»Eine scheinbar never ending story wird endlich gut«, sagte Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes. »Die Jüdische Gemeinde in Wolfsburg verfügt nun über einen Friedhof in eigener Zuständigkeit und das Ewigkeitsruherecht für jeden hier Bestatteten ist damit gewährleistet.« Bereits im Februar 2017 wurde auf einem kleinen Teil der Fläche ein Jüdisches Grabfeld für etwa 20 Grabstellen geplant und eingerichtet.

Die Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, Iris Bothe, betonte, die Integration des Jüdischen Friedhofs als Bestandteil des Nordfriedhofs sei ein wichtiges Zeichen für religiöse Vielfalt und das friedliche Miteinander – insbesondere in der aktuellen Zeit. dpa

Pinchas

Der Anfang aller Einsicht

Die Tora zeigt, dass wahre Größe mit Demut und Einfachheit beginnt

von Vyacheslav Dobrovych  03.07.2026

Talmudisches

Brot und Wunder

Was unsere Weisen über Armut und G’ttes Beistand lehren

von Rabbiner Avraham Radbil  03.07.2026

Erinnerung

Unsterbliche Buchstaben

Warum der erste Generaldirektor des israelischen Religionsministeriums mit seinem Vorhaben scheiterte, eine Zeremonie für in der Schoa vernichtete Bücher zu etablieren

von Valentin Suckut  02.07.2026

Halacha

Bauchnabel oder Nasenlöcher?

Beim Hildesheimer Vortrag in Berlin gab Chaim Saiman konkrete Einblicke in Fragestellungen des jüdischen Religionsgesetzes

von Leon Stork  02.07.2026

Essay

Das Kopftuch, der Zwang und die Freiheit

Die radikalen Kräfte in der muslimischen Community bestimmen zunehmend den Kurs. Wenn dies ohne Gegenwehr von den moderaten Kräften hingenommen wird, ist irgendwann der Kipppunkt erreicht

von Daniel Neumann  28.06.2026 Aktualisiert

Chukat–Balak

Stärken und Schwächen

Unser Blick auf das eigene Volk ist manchmal nicht besonders positiv. Da hilft ein Perspektivwechsel

von Rabbiner Jaron Engelmayer  26.06.2026

Chabad

Jüdische Gemeinde verschiebt Fest wegen Hitze

Neuer Termin nun Ende August

 25.06.2026

Interview

»Eine Gemeinde muss wie ein Business geführt werden«

Vor 30 Jahren reiste Rabbiner Yehuda Teichtal mit einem One-Way-Ticket nach Deutschland und baute die Berliner Chabad-Gemeinde auf. Ein Gespräch über Glauben und Management

von Mascha Malburg  25.06.2026

Talmudisches

Beratungsklau

Was unsere Weisen über ehrliches Einkaufen lehrten

von Detlef David Kauschke  25.06.2026