Ehrung

EU-Beauftragte gegen Judenhass bekommt Preis der Rabbinerkonferenz

Katharina von Schnurbein, die Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission Foto: Christian Rudnik

Die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein wird in diesem Jahr mit dem Moshe-Rosen-Preis der Konferenz Europäischer Rabbiner (CER) ausgezeichnet. Sie erhalte ihn »für ihren großen Einsatz zur Bekämpfung von Antisemitismus in Europa«, wie die CER am Freitag mitteilte.

Schnurbein habe es sich zum Ziel gemacht, »Antisemitismus und Hassrede in sozialen Medien zu bekämpfen«. Die Auszeichnung soll ihr bei der 32. Generalversammlung der CER überreicht werden, die vom 22. bis 24. November 2021 erstmals in München stattfinden wird.

Die Veranstalter erwarten zu der Versammlung rund 400 Rabbiner, religiöse Führer und politische Entscheidungsträger aus Europa, Israel und den USA. Die Schwerpunktthemen: Religionsfreiheit, die weitere Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus sowie die Gestaltung des Gemeindelebens in der Corona-Pandemie. dpa

Waera

Wahre Größe

Mosche blieb stets bescheiden – und ist damit ein Vorbild an vollkommener Demut

von Aviezer Kantor  15.01.2026

Schemot

Mutige Hebammen

Die Tora lehrt, dass Zivilcourage oft im Verborgenen beginnt – bei Menschen, die keine Chronik nennt

von Rabbiner Joel Berger  09.01.2026

Talmudisches

Fledermaus

Unsere Weisen diskutieren: Handelt es sich um ein Kriechtier unter den Vögeln oder einen Vogel unter den Kriechtieren?

von Rabbinerin Yael Deusel  09.01.2026

Piraten

Ahoi vey!

Entführte Rabbiner und Sefarden auf Kaperfahrt: Ein unbekanntes Kapitel jüdischer Geschichte

von Sophie Goldblum  08.01.2026

Wajechi

Wenn Taten Segen bringen

Wie jeder einzelne Mensch durch sein Tun Engel erschaffen kann

von Vyacheslav Dobrovych  02.01.2026

Talmudisches

Sorge dich nicht!

Was unsere Weisen über den Umgang mit Angst und innerer Unruhe lehren

von Detlef David Kauschke  02.01.2026

Begegnung

»Ich sehe keinen Gegensatz zwischen Toralernen und dem Militärdienst«

Die politische Lage in Israel wirft viele halachische Fragen auf. Rabbiner Ofer Livnat versucht, differenzierte Antworten zu geben

von Peter Bollag  02.01.2026

Neujahr

Am achten Tag

Auch Jesus wurde beschnitten – für die Kirchen war das früher ein Grund zum Feiern

von Rabbiner Walter Rothschild  01.01.2026 Aktualisiert

Brauch

Was die Halacha über Silvester sagt

Warum man Nichtjuden am 1. Januar getrost »Ein gutes neues Jahr« wünschen darf

von Dovid Gernetz  01.01.2026