Orthodoxe Rabbinerkonferenz

»Er beschütze und stärke«

Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) hat ein Gebet für die Flutopfer veröffentlicht. In einem am Freitag versandten Aufruf heißt es, dass die meisten jüdischen Gemeinden und ihre Mitglieder von der Katastrophe der letzten Tage verschont worden sind.

»Doch im Sinne von Darkej Schalom sollen wir an die vielen Menschen denken, die betroffen oder noch von der Gefahr bedroht sind.« Dazu sei das Gebet verfasst worden, in der Hoffnung, dass es am morgigen Schabbat in den Synagogen gesprochen werde.

Mische-Berach
Hier der Text des Mische-Berach-Segens in deutscher Sprache: »Der, der unsere Väter Abraham, Isaak und Jaakov und unsere Mütter Sara, Rebekka, Rachel und Lea gesegnet, Der, der unsere Vorfahren durch das Schilf-Meer ins Trockene geführt hat, und sie rettete aus den gewaltigen Wassern, Er segne und beschütze und lasse leben, Er beschütze und stärke alle Bewohner der von der Wasserflut betroffenen Städte und Orte, die in den letzten Wochen unter dem Eindruck von geöffneten Himmelsschleusen standen, sowohl in diesem Land, wie in allen betroffenen Ländern Europas. Gott schütze sie vor allem Schlechten und ihr Eigentum vor Schaden und gebe, dass die Herzen aller Bewohner dieser Städte einander zugewandt und sie hilfsbereit zu einander sein sollen. Und Er erbarme sich über all jene, die ihre Häuser verlassen mussten, gebe ihnen erholende Ruhe und Ehre und Er möge geben, dass ihr Eigentum nicht weiter geschädigt werde, so möge ein Wille sein und wir sagen: Amen.« ja

Jom Kippur

Noch einen Bissen, dann ist Schluss

Für die einen ist Fasten religiöses Gebot, für die anderen eine Prüfung von Körper und Willenskraft

von Nicole Dreyfus  18.09.2026

Versöhnung

Der Mensch ist kein Datensatz

Im Gegensatz zu modernen Algorithmen kennt das göttliche Gericht die Ambivalenzen

von Chajm Guski  18.09.2026

Vergebung

Wenn die Entschuldigung im Halse stecken bleibt

Eine talmudische Geschichte über Schuld, Groll und das Loslassen der Vergangenheit

von Sophie Goldblum  18.09.2026

Bewusstsein

Pause!

Warum wir unser Leben und unseren Alltag immer wieder gezielt entschleunigen sollten. Eine Hymne auf die Langsamkeit

von Sophie Albers Ben Chamo  18.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Ha’asinu

Von der Einheit hinter allem

Die Tora lehrt, dass die Liebe zum Mitmenschen auch eine Form ist, den Ewigen zu ehren

von Daniela Rusowsky  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026

Feiertage

Rosch Haschana für Anfänger

Vom Lichterzünden bis zum Taschlich: eine kleine Einführung für weniger erfahrene Synagogenbesucher

von Rabbinerin Ulrike Offenberg  11.09.2026 Aktualisiert

Rosch Haschana

»Wenn ich einmal reich wärʼ …«

An Neujahr, so sagt der Talmud, legt Gʼtt die Summe fest, die wir im kommenden Jahr verdienen werden. Warum wir trotzdem arbeiten, planen und gut haushalten sollten

von Rabbiner Dovid Gernetz  11.09.2026