Berlin

»Zeichen der Solidarität«

Joachim Gauck und Dieter Graumann (v.l.) Foto: Marco Limberg

Auf der Kundgebung gegen Antisemitismus des Zentralrats der Juden am 14. September in Berlin wird Bundespräsident Joachim Gauck als Ehrengast dabei sein.

Geste »Es ist für uns ein ganz besonderes und bewegendes Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit, dass der Bundespräsident an unserer Kundgebung teilnehmen möchte. Diese Geste bedeutet der gesamten jüdischen Gemeinschaft sehr viel, und wir freuen uns darüber von Herzen. Wir sind dem Bundespräsidenten dafür wirklich sehr dankbar!«, sagte Zentralratspräsident Dieter Graumann.

Hauptrednerin der Zentralrats-Kundgebung »Steh auf! Nie wieder Judenhass!« wird Bundeskanzlerin Angela Merkel sein.

Daneben werden Unterstützer von CDU und CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke samt ihrer Stiftungen erwartet. Auch der Deutsche Fußball-Bund, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Deutsch-Israelische Gesellschaft, der Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und viele weitere Organisationen unterstützen die Initiative. ja

Kiew

Selenskyj: Haben Drohnen über Golfstaaten zerstört

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat die Ukraine Drohnenexperten in die Region geschickt. Dort hat Kiew laut Präsident Selenskyj seine Erfahrung in der Abwehr iranischer Drohnen demonstriert

 10.04.2026

Video

Aufruf zur Solidarität nach Angriff auf Restaurant

Nach dem Anschlag auf das israelische Restaurant »Eclipse« ist ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Münchens vor Ort und appelliert an die Gesellschaft

von Jan Feldmann  10.04.2026

Halle

Fall Liebich: Tschechische Polizei will Auslieferungsantrag

In Deutschland und später auch europaweit war seit August 2025 nach der verurteilten Rechtsextremistin gesucht worden. Nun wurde sie in Tschechien gefasst. Wie es jetzt weitergehen soll

 10.04.2026

Weimer

Gericht untersagt Demo vor Buchenwald-Gedenkstätte

Die Initiative »Kufiyas in Buchenwald« darf nicht vor der Gedenkstätte protestieren. Was das Verwaltungsgericht Weimar zur Verknüpfung von Holocaustgedenken und aktuellen Konflikten sagt

 10.04.2026

Iran-Krieg

Hält die Waffenruhe?

In Pakistan wollen die USA und der Iran ab heute über eine dauerhafte Friedenslösung beraten. Doch vorab gibt es bereits Streit über wichtige Punkte

 10.04.2026 Aktualisiert

Bayern

Anschlag auf israelisches Lokal in München

Drei Einschläge an den Fenstern, laute Knalle: Unbekannte beschädigen ein israelisches Lokal in München. Der Staatsschutz ermittelt

 10.04.2026 Aktualisiert

Iran-Krieg

Europa darf Israel nicht im Stich lassen

Während die USA und Israel der Bedrohung durch das Mullah-Regime gewaltsam begegneten, standen die Europäer an der Seitenlinie und übten Kritik. Die nun herrschende Feuerpause gibt ihnen Gelegenheit, ihre Haltung zu überdenken

von Rafael Seligmann  10.04.2026

Washington

Berichte: Iran bricht Kontakt mit US-Seite ab

Wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums droht US-Präsident Trump dem Iran mit harschen Worten. Laut Berichten zieht Teheran daraus Konsequenzen

 07.04.2026

New York

Russland und China stimmen gegen UN-Resolution zur Straße von Hormus

Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ist die Meerenge für die Handelsschifffahrt weitgehend blockiert. Eine UN-Resolution zur Entschärfung der Lage ist nun gescheitert

 07.04.2026