Judenhass

Wie Hamburg antisemitische Straftaten besser verfolgen will

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Gegen die steigende Zahl antisemitischer Straftaten wollen Polizei und Generalstaatsanwaltschaft in Hamburg schärfer vorgehen. Dazu haben sie einen gemeinsamen Bearbeitungsleitfaden entwickelt, wie die beiden Behörden am Montag mitteilten. Er enthalte einschlägige Indikatoren zum Erkennen judenfeindlicher Tatmotive und Symbole sowie mehrere Beispiele für besonders markante antisemitische Straftaten in Hamburg.

Die Zahl der erfassten antisemitischen Straftaten ist in den vergangenen Jahren bundesweit gestiegen. In Hamburg wurden für das Jahr 2021 insgesamt 69 Delikte verzeichnet, 2020 waren es 54. Die beiden Behörden nannten die Entwicklung besorgniserregend.

Hamburgs Antisemitismusbeauftragter Stefan Hensel begrüßte laut Mitteilung die Initiative. »Der neue Leitfaden ist ein wichtiges Zeichen seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft dafür, dass dem wachsenden Antisemitismus in Hamburg entschieden entgegengetreten wird«, erklärte er. Für eine effektive Strafverfolgung judenfeindlicher Taten und Symboliken sei es besonders wichtig, für die vielschichtigen Erscheinungsformen von Antisemitismus weiter zu sensibilisieren. kna

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